Schluss mit Gratis-Parken: IIG startet Gebührenpflicht

Parkautomat

Seit vergangenem Montag müssen Pkw-Halter nun auch in Igls zahlen

Lange wurde darüber diskutiert, vergangenen Montag folgten Nägel mit Köpfen. Auf dem Parkplatz in Igls herrscht ab sofort Gebührenpflicht. Zwar sind die Preise moderater als in der Innenstadt, dafür muss auch am Wochenende gezahlt werden.

(gstr). Auf ungeteilte Gegenliebe ist das Vorhaben der IIG, auf dem zentralen Parkplatz in Igls die Gebührenpflicht einzuführen, beim Unterausschuss Igls noch nie gestoßen. „Es ist jetzt aber gelungen, einen Kompromiss zu finden, mit dem wir leben können“, erläutert Klaus Defner, Obmann des Unterausschusses. „Vergangenen Montag hat die Bewirtschaftung des Areals begonnen. Allerdings ist es uns gelungen, bei Verhandlungen mit der IIG eine moderate Preisgestaltung durchzusetzen“, schildert Defner. Konkret sieht die Parkregelung eine Gratisparkstunde vor. Das heißt, dass die erste Stunde immer gratis ist. Die folgenden 30 Minuten kosten 50 Cent ebenso die darauf folgenden 30 Minuten. Danach kostet jede weitere Stunde 50 Cent.
„Diese Gebühr ist in der Zeit zwischen 7.00 Uhr früh und 20.00 Uhr abends zu entrichten. Im Gegensatz zur Innenstadt gilt die Gebührenpflicht in Igls aber an sieben Tagen in der Woche“, schildert Defner.

Dauerparkkarten vorgesehen
Weiters wurden in der ausverhandelten Lösung auch Dauerparkkarten vorgesehen. So kostet eine Monatskarte 50 Euro, eine Halbjahreskarte 200 Euro. Dieses Angebot ist vor allem für Pendler gedacht, die den Igler Parkplatz als Park&Ride-Abstellplatz verwenden. „Ich glaube, dass die meisten Igler diese Maßnahme befürworten. Schließlich wird die Gebührenpflicht in weiterer Folge auch dazu führen, dass der Parkplatz nicht ständig – gerade an Wochenenden – aus allen Nähten platzt“, ist Defner überzeugt. Entgegen der ersten Pläne ist die Gebührenpflicht nun jedoch nicht auf beschränkte Zeit eingeführt, vielmehr handelt es sich um eine unbefristete Maßnahme.

Bedarfserhebung für Tiefgarage
Für die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) ist es jedoch wichtig, zu betonen, dass es sich bei der Einführung der Gebührenpflicht um keine Geldbeschaffungs-Aktion handelt. Vielmehr dient diese Maßnahme der Bedarfserhebung. Denn die IIG möchte mittelfristig auf dem zentral gelegenen Areal ein Bauprojekt realisieren. Konkret soll dort ein Geschäftskomplex errichtet werden, in dem neben einem Nahversorger auch ein Arzt untergebracht sein soll. Zu dem Gebäudekomplex soll auch eine Tiefgarage errichtet werden, um ausreichend Kunden- und Patientenparkplätze anbieten zu können. Mit der Einführung der Gebührenpflicht wird nun geprüft, ob ausreichend Bedarf besteht um ein zweites Tiefgaragengeschoß zu errichten.

Autor:

Stadtblatt Innsbruck aus Innsbruck

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