Bilanz 2019
Stabiles Ergebnis für vergangenes Geschäftsjahr

Für das laufende Geschäftsjahr sind Investitionen von 260 Mio. Euro vorgesehen
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  • Foto: pixabay/Pexels– Symbolbild
  • hochgeladen von Sabine Knienieder

TIROL. Der Landesenergieversorger zieht eine positive Bilanz über das vergangene Geschäftsjahr 2019. Das Ergebnis vor Steuern konnte mit 86,5 Mio. Euro (2018: 78,4 Mio.) trotz gestiegenen Wettbewerbs und Verwerfungen auf dem Finanzmarkt stabil gehalten werden. Der Konzernumsatz stieg auf 1.286,2 Mio. Euro (2018: 1.238,7 Mio.). Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit Tirols bei Strom, Gas und Wärme hat der TIWAG-Konzern 2019 wiederum 219,5 Mio. Euro bei einem hohen inländischen Wertschöpfungsanteil investiert.

LH Platter lobt die Arbeit

„Während derzeit viele große Unternehmen ins Wanken geraten, steht unsere Landestochter TIWAG mit ihrem Geschäftsmodell der sauberen und sicheren Energieversorgung weiterhin finanziell stabil und sicher da. Diesen soliden Weg werden wir weiter fortsetzen“, betont Eigentümervertreter LH Günther Platter.

TIWAG-Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Schretter fügt hinzu: „Gute Ergebnisse sind auch in der Energiewirtschaft längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr unterstreicht das vorliegende Ergebnis unter den aktuellen Rahmenbedingungen die nachhaltige Ertragskraft der TIWAG. Das ist vor allem ein Verdienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Unternehmensführung.“

Finanzielle Stabilität essenziell

Die Abgabe im Kerngeschäft Strom konnte im Geschäftsjahr 2019 in einem preis- und wettbewerbsintensiven Umfeld um insgesamt sechs Prozent gesteigert werden. Der Marktanteil von TIWAG im Stammgebiet liegt bei 87 Prozent, jener bei Gas bei 92 Prozent.
Auf konstant hohem Niveau liegt auch der operative Nettogeldfluss mit 192,4 Mio. Euro. „Diese finanzielle Stabilität ist essenziell für die Umsetzung des Ausbauprogramms des TIWAG-Konzerns im Kraftwerks- und Leitungsbereich zur Gewährleistung einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung Tirols in den nächsten Jahren“, zeigt sich TIWAG-Vorstandsvorsitzender Erich Entstrasser erfreut.

TIWAG investiert über eine Milliarde

Beim aktuell größten Bauvorhaben der TIWAG, der Erweiterung der Kraftwerksgruppe im Kühtai, steht derzeit noch eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs aus. Die 110 Mio. Euro schwere Modernisierung und Erweiterung des Laufkraftwerks in Kirchbichl wird bei Einhaltung des Zeit- und Kostenplans vermutlich im Herbst abgeschlossen. Voll im Plan ist auch die Errichtung des im Mehrheitseigentum der TIWAG stehenden Gemeinschaftskraftwerk Inn (GKI) für den Vollbetrieb ab 2023. „In Summe stecken wir in den in den nächsten fünf Jahren über 1.300 Mio. Euro in die Stärkung der Energieversorgung für Tirol“, so Entstrasser.

260 Millionen Euro für das Jahr 2020

Für das laufende Geschäftsjahr sind Investitionen von 260 Mio. Euro vorgesehen. „Die TIWAG ist und bleibt damit eine verlässliche und wichtige Stütze des Wirtschaftsstandorts. Die laufenden Investitionen geben Sicherheit und Beschäftigung für viele heimische Betriebe“, freut sich auch LH Günther Platter.

Weiteres Vorstandsmandat verlängert

Der TIWAG-Aufsichtsrat hat auch das Mandat von Vorstandsmitglied Thomas Gasser um weitere fünf Jahre bis Ende 2025 verlängert.
„Der gesamte TIWAG-Vorstand hat in den vergangenen Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet. Insofern setzen wir weiterhin auf Kontinuität“, betont TIWAG-Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Schretter. Die Verträge von Vorstandsvorsitzenden Erich Entstrasser und Bauvorstand Johann Herdina wurden bereits vor drei Jahren verlängert.

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Kraftwerksbaustelle Kirchbichl geht ins Finale
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