Forschung und Innovation
Tirol weiterhin auf der Überholspur

Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Im Zusammenspiel zwischen innovativen Unternehmen und exzellenten Forscherinnen und Forschern der Hochschulen gelingt es Jahr für Jahr, mehr Förderungen zu erzielen und damit den Standort Tirol zu stärken.“
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  • Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Im Zusammenspiel zwischen innovativen Unternehmen und exzellenten Forscherinnen und Forschern der Hochschulen gelingt es Jahr für Jahr, mehr Förderungen zu erzielen und damit den Standort Tirol zu stärken.“
  • Foto: Land Tirol/Kathrein
  • hochgeladen von Alexander Schguanin

Die Förderstatistik der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) für Tirol liegt nun vor. Für Tirol ist ein positiver Trend zu erkennen. Rund 40 Millionen Euro an Forschungs- und Innovationsfördermitteln der FFG sind nach Tirol geflossen.

„Ein Blick darauf zeigt, dass sich Tirol im Bereich Forschung und Innovation auf der Überholspur befindet“, betont Patrizia Zoller-Frischauf, Tiroler Wirtschaftslandesrätin.

Im Vergleich zum Jahr 2016 sind die rund 40 Millionen Euro ein Plus von 30 Prozent.
„Damit setzt sich der positive Trend bei der Erzielung von Fördermitteln der vergangenen Jahre für Tirol fort“, erklären die beiden FFG-GeschäftsführerInnen Henrietta Egerth und Klaus Pseiner.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Land Tirol und der FFG wurde bis Dezember 2020 verlängert. Sie bleiben also noch bis mindestens Dezember nächsten Jahres erfolgreich Forschungs- und Innovationspartner.

Tirol über dem bundesweiten Durchschnitt

Das Feld der Life Science – das betrifft vor allem die Bereiche Medizin, Biologie, Pharmazie und Chemie – sticht in Tirol mit einem Anteil von mehr als zehn Prozent am gesamtösterreichischen Förderaufkommen heraus.

Sowohl die Biowissenschaften als auch die Medizinische Biotechnologie zeigen Bewilligungszahlen, die weit über dem Durchschnitt liegen.
In der industriellen Fertigung und der Werkstofftechnik sowie im Bautechnikbereich wurden auch eine Reihe hervorragender Forschungsprojekte realisiert.

„Im Zusammenspiel zwischen innovativen Unternehmen und exzellenten Forscherinnen und Forschern der Hochschulen gelingt es Jahr für Jahr, mehr Förderungen zu erzielen und damit den Standort Tirol zu stärken“, so die Wirtschaftslandesrätin.

Ein Fünftel der in Tirol ausgeschütteten Fördermitteln geht an Hochschulen. Damit liegt Tirol über dem bundesweiten Durchschnitt von 14 Prozent. Das verdeutlicht laut Zoller-Frischauf die starke Achse zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in Tirol.

Bundesweit herausragendes Ergebnis

Neben den rund 40 Millionen Euro an Fördergeldern der FFG kamen 2017 noch knapp 34 Millionen Euro aus der Breitbandinitiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hinzu – ein bundesweit herausragendes Ergebnis.

„Mehr als ein Viertel der Mittel aus der Breitbandinitiative wurde 2017 in Tirol investiert. Diese Förderungen verwenden wir für den Ausbau der Infrastruktur in Tirol“ stellt die Wirtschaftslandesrätin klar.

Zudem konnten die Mittel aus den FFG-Basisprogrammen auf knapp 24 Millionen Euro gesteigert werden.

Auch bei weiteren Ausschreibungen war Tirol erfolgreich, wie beispielsweise dem vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) finanzierten Programm Forschungskompetenzen für die Wirtschaft.

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Die beiden Geschäftsführer der FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, betonen die starke Partnerschaft mit dem Land Tirol.

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