IV-Tirol
Tiroler Industriekonjunktur zwischen Hoffen und Bangen

Mit steigender Produktionstätigkeit rechnen in den nächsten drei Monaten 41 % der befragten Unternehmen
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  • Mit steigender Produktionstätigkeit rechnen in den nächsten drei Monaten 41 % der befragten Unternehmen
  • Foto: pixabay/Jarmoluk (Symbolbild)
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TIROL. Nach der Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung Tirol, sind die Hoffnungen auf einen nahtlosen Übergang vom Ab- in einen kräftigen Aufschwung im zweiten Quartal 2020 stark gedämpft. Der durch die Krise ausgelöste Abwärtstrend betrifft eine Vielzahl von Unternehmen

Ergebnisse der Befragung

Rund 60 % der Befragten bezeichnen die gegenwärtige Geschäftslage als "schlecht". Mit dem Auftragsbestand sind nur rund ein Viertel zufrieden. Ernst ist die Lage an der Export-Front: Mit 19 % "guten" und 17 % "durchschnittlichen" Beurteilungen herrscht bei den Auslandsaufträgen eine flaue Stimmung. 64 % befürchten einen Absturz - im letzten Quartal waren dies lediglich 15 %. Der Geschäftsklimaindex ist nach dem absoluten Tiefpunkt im ersten Quartal leicht auf 17 angestiegen.

Die Kurzarbeit verlängern

Der Beschäftigtenstand in den Unternehmen wird laut Umfrage 84 % der befragten Unternehmen unverändert bleiben. Nur 2 % haben gemeldet, dass sie neue MitarbeiterInnen einstellen können. 14 % rechnen mit sinkendem Personalstand.
„Die von der Bundesregierung bereits angekündigte Entlastung und die investitionsfördernden Maßnahmen sind absolut notwendig und richtig. Es sind auch weiterhin wirksame Instrumente nötig, die Arbeitsplätze sichern. Konkret brauchen die Unternehmen eine Kurzarbeitsregelung auch ab September bzw. Oktober, die praxistauglich und möglichst unbürokratisch ist sowie Qualifizierungselemente stärkt", erklärt IV- Geschäftsführer Eugen Stark.

Produktion steigt, Preise stagnieren

Mit steigender Produktionstätigkeit rechnen in den nächsten drei Monaten 41 % der befragten Unternehmen. Mehr als die Hälfte der befragten Tiroler Industrieunternehmen gehen von einer gleichbleibenden Lage aus. Der Druck auf die Verkaufspreise hat sich in letzter Zeit weiter verstärkt. Alle Befragten müssen ihre Verkaufspreise unverändert lassen und können kaum Preiserhöungen bei ihren Kunden durchzusetzen.

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