Sportadministrator
Trockene Bezeichnung für lässigen Beruf

Sportadministrator als Beruf für eine erfolgreiche Zukunft.
  • Sportadministrator als Beruf für eine erfolgreiche Zukunft.
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  • hochgeladen von Georg Herrmann

Tirol ist ein Land des Sports und bietet dadurch unterschiedlichste berufliche Perspektiven. Eine der Jobmöglichkeiten ist der Sportadministrator. Hinter der trockenen Bezeichnung verbirgt sich eine spannende Herausforderung mit Zukunftsperspektiven.

INNSBRUCK (hege) Für Sportler, die Hobby und Beruf vereinen wollen, bietet sich das Berufsbild des Sportadministrators als idealer Lehrberuf. Neben administrativen Aufgaben, wie Bearbeiten von Dateien, Statistiken und Karteien, Abwickeln von Abrechnungen und mit Mitwirken an der betrieblichen Buchführung bzw. Kostenrechnung, beschäftigt sich der Jugendliche in diesem Beruf mit der Planung und Organisation des Sport- u. Trainingsbetriebes, sowie der Durchführung von Veranstaltungen. Deshalb wird in der Ausbildung auch Augenmerk auf die Vermittlung von Wissen über Sportregeln und Wettbewerbsbestimmungen, Sport- und Trainingsgeräte und Verbandsstrukturen gelegt. Weitere Schwerpunkte bildeten das Eventmanagement bei Sportveranstaltungen, Sport-Marketing und PR-Arbeit (Werbung, Medieninformation usw.). Eine passende Lehrstelle gibt es aktuell in Pertisau und an der Universität Innsbruck wird 2020 die Lehrstelle wieder ausgeschrieben. 

Lehrling des Monats

Im April wurde Patrick Ruez "Lehrling des Monats". Der Innsbrucker absolviert eine Lehre zum Sportadministrator im dritten Lehrjahr an der Leopold-Franzens-Universität am Universitäts-Sportinstitut in Innsbruck. Arbeitslandesrätin Beate Palfrader überreichte bei einem Besuch am Universitäts-Sportinstitut persönlich die Auszeichnung an den sportlichen Lehrling.

Weiterbildung

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung eines höheren Bildungsabschlusses bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs sind vor allem die Studienberechtigungsprüfung oder die Berufsreifeprüfung. Es gibt Weiterbildungsangebote im Sport- und Veranstaltungsmanagement, in der Freizeitwirtschaft usw. Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen sowohl im Profisportbetrieb (inkl. TrainerInnenausbildungen, Coachausbildungen) als auch im Sport- und sonstigen Veranstaltungsmanagement. Aber auch Weiterbildungsmöglichkeiten wie Office Management oder Marketing sind denkbar.

Aufstiegsmöglichkeiten

Aufstiegsmöglichkeiten von SportadministratorInnen sind Management-Funktionen in Sportvereinen, im Tourismus, in der Freizeitwirtschaft u.ä.
Selbstständige Berufsausübung:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für SportadministratorInnen im Handelsgewerbe. Das Handelsgewerbe ist ein freies Gewerbe und erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.

Autor:

Georg Herrmann aus Innsbruck

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