Tyrler: 190 Jahre wie auf Federn gebettet

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Traditionsunternehmen feiert runden Geburtstag: Sogar das "Brugele" ist noch immer dabei.

ALTSTADT. "Ich glaube, das Erfolgsgeheimnis sind unsere Mitarbeiter", analysiert Karl Gostner. Seit 1900 ist das Innsbrucker Traditionsunternehmen "Betten Tyrler" im Besitz seiner Familie. Damals, an der Schwelle zum 20. Jahrhundert, hat sein Vorfahre Franz Gostner den Betrieb gekauft, dessen Wurzeln noch weitere 75 Jahre zurückreichen. 1825 wurde das Geschäft am Marktgraben 11 gegründet. Schon nach wenigen Jahren übernahm Nothburga Tyrler den Laden und ist auch heute – über 150 Jahre später noch präsent. "Einige unserer langjährigen Mitarbeiterinnen werden noch als 'Tyrler Burgele' betitelt", schmunzelt Gostner. Heute beschäftigt Gostner im Laden vier Mitarbeiter, im angrenzenden "Studio Tyrler" sind es weitere sechs. Der Chef selbst ist nicht ständig im Laden vertreten. Denn Karl Gostner ist nicht nur Firmeninhaber, sondern auch Obmann des TVB Innsbruck. "Ich habe engagierte Mitarbeiter, die sich mit dem Betrieb identifizieren und ein hohes Maß an Verantwortung tragen. Nur so lässt sich das bewerkstelligen", ist Gostner überzeugt. Sein Erfolgsgeheimnis: "Nur wer gern zur Arbeit kommt, macht diese auch gut!" Dass dieses Motto auch gelebt wird, zeigt sich an der geringen Fluktuation unter den Beschäftigten. Etliche Mitarbeiter bleiben über Jahrzehnte im Betrieb. "Das schätzen auch die Kunden", betont Gostner – zumal sein Geschäft stark von Stammkundschaft lebt.

Autor:

Stephan Gstraunthaler aus Innsbruck

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