Arbeiterkammer
Zangerl gegen Verschärfungen im Krankenstand

Die AK ist gegen die geplanten Verschärfungen
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  • Foto: Pixabay/Capri23auto (Symbolbild)
  • hochgeladen von Alexander Schguanin

TIROL. Dienstgeber sollen in Zukunft eine Überprüfung des Gesundheitszustands von Arbeitnehmern anordnen dürfen, wenn es zu einem Krankenstand kommt. Ein klares Nein zu den von der Wirtschaftsseite geplanten Verschärfungen kommt von AK Präsident Erwin Zangerl. Für ihn werden werden dadurch Kranke unter Generalverdacht und als Simulanten hingestellt.

„Das widerspricht allen Patientenrechten und ist auch mit der ärztlichen Schweigepflicht nicht in Einklang zu bringen. Nicht umsonst hat sich auch die Ärztekammer gegen diesen heimtückischen Plan auf dem Rücken der Patienten gestellt.“

Bessere Erholung ohne dauernde Kontrollen

„Wer krank ist, hat ein Recht auf Privatsphäre und braucht keine Schnüffelei. Was ist das für eine Geisteshaltung in Kreisen der Wirtschaft, wenn Patienten als Krankfeierer hingestellt werden! Solche arbeitnehmerfeindlichen Pläne haben in der Krankenversicherung nichts verloren. Viel dramatischer ist doch die Tatsache, dass mehr als ein Drittel der Beschäftigten krank in die Arbeit geht, aber davon will man von Unternehmerseite nichts hören. Dabei haben Betriebe gegenüber ihren Beschäftigten eine erhöhte Fürsorgepflicht, der sie nicht immer nachkommen“, so der Tiroler AK-Präsident.

Anschläge unterbinden

„Für uns Arbeitnehmervertreter heißt es wachsam zu sein, um weitere Anschläge gegen die Versicherten zu unterbinden. Mit der Zerschlagung und der Zentralisierung der Krankenkassen glaubt nun die Unternehmerseite, am längeren Ast zu sitzen und das Sagen zu haben. Das werden wir sicher nicht zulassen, da ist mit erbittertem Widerstand zu rechnen“, so Zangerl abschließend.

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