12.02.2018, 09:29 Uhr

Valentinstag - junges Brauchtum

Valentinstagsgrüße (Foto: Pixabay/Wokandapix)

2018 fällt der Valentinstag auf den Beginn der Fastenzeit. Aber trotzdem ist das kein Hindernis, seinen Liebsten eine kleine Aufmerksamkeit zu schenken.

Der Valentinstag ist der Tag der Liebenden - Das Symbol dieses Tages ist das Herz.

Woher kommt der Name Valentinstag?

Der Valentinstag geht in erster Linie auf zwei Menschen zurück. Der erste war Bischof Valentin aus Terni. Er starb als Märtyrer, nachdem er Verliebte - die ihre Partner frei wählen wollte - gegen das Verbot von Kaiser Claudis traute.
Andererseits geht der Tag zurück auf Bischof Valentin, der im Jahr 475 in Meran starb. Man sagt, dass dieser Bischof Valentin ein beliebter Trauungspriester war. Weil sich so viele Menschen von ihm trauen lassen wollten, legte er einen bestimmten Tag fest, an dem er Massentrauungen vornahm. Dieser Tag soll der 14. Feber gewesen sein. Valentin soll den frisch Verheirateten auch immer Blumen aus dem eigenen Garten geschenkt haben - daher schenken sich auch heute noch Verliebte am Valentinstag Blumen.

Junges Brauchtum

Das Feiern des Valentinstags ist in Österreich eine relativ junge Tradition. Sie geht vor allem darauf zurück, dass der Blumenhandel und die Süßigkeitenindustrie verstärkt Werbung für diesen Tag machen. Daher schenken sich Liebende am Valentinstag vor allem Blumen, Süßigkeiten, Grußkarten und Schmuck. In England ist dieser Brauch wesentlich älter. Dort schenken sich Liebende schon seit dem 15. Jahrhundert Blumen und Süßigkeiten.

Dieses Jahr fällt der Valentinstag auf den Aschermittwoch - den ersten Tag der Fastenzeit.
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