22.01.2018, 13:44 Uhr

Medizinische Nahversorgung im ländlichen Raum braucht Verbesserung

Josef Schett (Foto: Impuls Tirol)

Ärzte-Arbeitszeitgesetzes, geringerer Absolventenzahlen und höherer Spezialisierungsgrade der Ärzte führt zu Mängel in der medizinische Nahversorgung im ländlichen Raum.

TIROL. In Tirol ist aktuell die medizinische Nahversorgung im ländlichen Raum gefährdet. Aus diesem Grund ist die medizinische Nahversorgung gerade in Randgregioneneine wichtige Zukunftsfrage.

Maßnahmen zur medizinischen Nahversorgung

Landtagsabgeordneter Josef Schett von Impuls Tirol initiierte ein Arbeitsgespräch mit politischen Vertretern und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. Das Thema waren konkrete Maßnahmen zur Sicherung der medizinischen Nahversorgung in Randgebieten. Im Rahmen dieses Arbeitsgespräches kam es zu einer parteienübergreifenden Übereinstimmung. Bereits 2015 beschloss der Landtag, dass Osttirol diesbezüglich eine allgemeinmedizinische Modellregion werden sollte. Jedoch wurde bisher wenig umgesetzt.

Nachbesetzung von Kassenstellen

Aktuell ist es für Kassenärzte kaum interessant, in Randgebieten ein Praxis zu eröffnen. Diesbezüglich müssten die gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert werden, so dass dies wirtschaftlich aber auch von der Lebensqualität her, wieder interessant werden könnte, so Josef Schett. Dafür seien aber alle Beteiligten gefragt: Krankenhäuser, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Sozial- und Gesundheitssprengel. Dies würde auch zu einer Entlastung der überlasteten Ambulanzen in den Krankenhäusern beitragen.

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