12.08.2014, 23:20 Uhr

Die Wissenschaft bestätigt, Mormonen leben bis zu 17 Jahre länger

Joseph Smith erhielt die Offenbarung 1833 (Foto: Kirche Jesu Christi HLT)
Innsbruck: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) | Mormonen haben auf Grund von demographischen Erhebungen seit jeher den Ruf, dass ihre Lebenserwartung gegenüber der übrigen Bevölkerung deutlich erhöht ist. Die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) führen das auf ihren Lebenswandel zurück. Denn ihre Religion lehrt seit 180 Jahren, dass es für den Menschen ratsam sei, sich von Tabak und Alkohol fernzuhalten und Fleisch nur sehr sparsam zu genießen. Das was viele Jahre lang belächelt wurde, wird jetzt in einer groß angelegten Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums bestätigt. Die Wissenschaftler haben errechnet, dass bei Einhaltung dieser Grundsätze die Lebenserwartung um bis zu 17 Jahre steigt. Doch wie kam es dazu, dass die Mormonen nach diesem neuzeitlichen Gesundheitsgesetz leben?

Es war an einem kalten Wintertag im Jahre 1833, als sich der Gründerprophet Joseph Smith mit seiner Frau Emma ernsthaft über die Zustände in einem Schulzentrum für Erwachsene der damals noch jungen Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Gedanken machte. Grund der Sorge war der übermäßige Gebrauch von Rauchwaren und Kautabak während der Unterrichtszeit und der damit einhergehenden Verschmutzung der Luft und des Bodens. In üblicher Weise trug der junge Prophet sein Anliegen im Gebet vor den Herrn, um Rat und Weisung zu erhalten. Es folgte eine Offenbarung, die als das „Wort der Weisheit“ bekannt ist. Darin wird jenen Menschen, die sich von Tabak, Alkohol und anderen Suchtmitteln fernhalten und zudem wenig Fleisch essen vermehrte Gesundheit an Körper und Geist sowie vermehrte Erkenntnis und Weisheit verheißen. Die damalige Welt der Medizin und Wissenschaft konnte in diesen Behauptungen noch keine Zusammenhänge erkennen.

Mormonen werden generell nicht nur recht alt, sondern sind auch bis in das hohe Alter sehr aktiv und rege. So erfüllen viele Mitglieder der Kirche in ihrer Pension einen oder mehrere Wohlfahrts- oder Missionsdienste, in dem sie z.B. in fremden Ländern Missionsarbeit leisten, oder den Dienst in einem ihrer Tempel versehen.

Studie des Deutschen Krebsforschungszentrum
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Hermann Greifeneder aus Tennengau | 13.08.2014 | 09:35   Melden
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Gerhard Egger aus Telfs | 13.08.2014 | 12:40   Melden
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Hermann Greifeneder aus Tennengau | 13.08.2014 | 18:33   Melden
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Gerhard Egger aus Telfs | 13.08.2014 | 22:56   Melden
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Alexandra Salvenmoser aus Kufstein | 21.10.2014 | 11:55   Melden
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Evelin Kuhnert aus Tennengau | 19.01.2015 | 21:04   Melden
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