12.04.2017, 13:09 Uhr

Mittwoch – die Ruhe vor dem Sturm

Innsbruck: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) | Jesus suchte immer wieder Orte der Ruhe auf und ging dabei selbst bis tief in die Wüste, um mit seinem Vater im Himmel alleine zu sein. Diese Oasen der Meditation, des Auftankens geistiger Energie, werden heute allzu oft nur mit fernöstlichen Religionen in Verbindung gebracht. Dabei ist diese Art der Regeneration und des sich mit Gott eins fühlen ganz tief im Christentum verankert.

Da gibt es z.B. den Sabbat, oder den Tag der Ruhe, der sich für solch religiöse Rituale der Besinnung und Beziehung zu Gott eignet. Auch sind die Christen aufgerufen, sich im täglichen Gebeten von der weltlichen Betriebsamkeit zu lösen, um sich spirituell zu sammeln. Zudem gibt es sogenannte Einkehrwochen, in welchen das Zentrum der inneren Ruhe und des inneren Friedens aktiviert wird. Bei den Mormonen sind dies die Tempelbesuche. Tempel sind neben den Kirche heilige Besinnungsstätte, in welchen eine ganz besondere Nähe zum Schöpfer erreicht wird.

Für Jesus war dieser Mittwoch ein Tag der Ruhe bevor sich die stürmischen Ereignisse des Verrats, der Festnahme, der Folterung und der Hinrichtung ereigneten. Wozu er jedoch besonders Kraft in der Ruhe sammelte, war die bevorstehende Mission, als einziggezeugter Sohn Gottes die Sünden der gesamten Menschheit auf sich zu nehmen.

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Eine Osterinitiative der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen)
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