14.06.2018, 12:51 Uhr

Positives Suchtverhalten - Familienforschung

Innsbruck: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) | Dass immer mehr Menschen ein interessantes Hobby für sich entdecken, spricht für diese höchst interessante Thematik. Es geht hier nicht um ein neues Videospiel, oder gar Gewinnspiel – obwohl es für die Betreiber einen äußerst positiven Gewinn darstellt, ihre Wurzeln zu entdecken. Hunderttausende interessieren sich in ihrer Freizeit für Genealogie bzw. Familienforschung. Die innere Triebfeder, in alten Dokumenten nach Vorfahren zu stöbern, lässt sich von vielen oft nicht erklären. Was ist also der wirkliche Ansporn für Ahnenforschung?

Wir hinterlassen einen Abdruck

Ob wir Menschen es wollen, oder nicht, jeder von uns hinterlässt einen Abdruck. Einen genetischen, wenn Nachkommen vorhanden sind, oder gesellschaftlichen, wenn Wertschöpfung in irgendeiner Form und liebevolle Beziehungsarbeit zurückgelassen werden. Und das ist das, was uns Menschen über Generationen hinweg verbindet. Kein Wunder also, wenn wir den Drang verspüren, diese wie Gliederketten an unsere Person geschmiedeten Verknüpfungen aus der Vergangenheit zu erforschen.

Ist es Liebe?

Es ist besonders auch eine Herzensangelegenheit. Menschen fühlen sich wohl, wenn sie geliebt werden und möchten selbst auch diese Liebe anderen weitergeben. Was unter lebenden Menschen oft gut gelingt, kann sich auch auf unsere verstorbenen Vorfahren ausdehnen. Diese positive Gefühle des Angenommen sein und des einander Annehmen erstreckt sich weit in die Vergangenheit hinein, zumal im christlichen Glauben ja das Leben mit all seinen Beziehungen mit dem Tod nicht endet, sondern weitergeht.

Ist es der Geist des Elija?

So meinte schon der Prophet Maleachi aus dem Alten Testament: „Bevor aber der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare Tag, seht, da sende ich zu euch den Propheten Elija. Er wird das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne ihren Vätern, damit ich nicht kommen und das Land dem Untergang weihen muss.“ (Maleachi 3:23,24)
Nach den Lehren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) ist am 3. April 1836 im Tempel zu Kirtland, Ohio, der Prophet Elija erschienen, um diese generationenverbindenden Schlüssel dieser Evangeliumszeit zu übergeben (Lehre und Bündnisse 110:13-16). Seit diesen Tagen betreiben die Mormonen und viele Andersgläubige vermehrt Familienforschung. Mit Ende 2020 sind es weit über 5 Milliarden gesammelte Aufzeichnungen von verstorbenen Vorfahren, die in aufbereiteter digitaler Form unter www.familyseach.org kostenlos abrufbar sind. Einen ebenso kostenlosen Einführungskurs in diese Datenbank gibt es am

15.06.2018 ab 18 Uhr in Innsbruck, Philippine-Welser-Straße 16.

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