07.11.2016, 19:39 Uhr

70 Jahre in 17 Minuten "destilliert"

Geburtstagsgeschenk: Die Künstlerin Anna Egger gestaltete während der Veranstaltung Bilder im Sinne des "Grafic-Recalling".

Das Katholische Bildungswerk feierte vergangene Woche sein Jubiläum: Seit 70 Jahren setzt man sich in der Erwachsenenbildung ein.

INNSBRUCK. "Schule gehen schadet nicht, es schadet auch den Erwachsenen nicht", mit diesem Zitat des Südtiroler Dichters Georg Paulmichl leitete Diözesansadministrator Jakob Bürgler seine Rede zu 70 Jahre Katholisches Bildungswerk Tirol (KBW) ein. Damit brachte er die Grundlage des KBW in einem Satz auf den Punkt.


Öffentlich anerkannte Erwachsenenbildungseinrichtung

Als öffentlich anerkannte Erwachsenenbildungseinrichtung in kirchlicher Trägerschaft unterstützt und begleitet das KBW Bildungsaktivitäten tirolweit vor Ort. Die Tätigkeit ist auf Gemeinnützigkeit ausgerichtet und es sind bis zu 150 ehrenamtliche BildungswerksleiterInnen und MitarbeiterInnen, die die Einrichtung stärken. Zwei besonders starke Marken kommen aus dem Bildungswerkshaus heraus: fit for family in der Elternbildung und SelbA (Selbständig im Alter). In seinen siebzig Jahren kann das KBW beeindruckende Zahle vorzeigen: 67.332 Veranstaltungen und mehr als drei Millionen Teilnehmende.

Im Innsbrucker Haus der Begegnung wurde das Bildungswerk daher gebührend gefeiert. Es hielten aus diesem Anlass u. a. Wissenschaftslandesrat Johannes Tilg (im Namen des Landeshauptmanns Günther Platter) eine Rede, den Festvortrag hielt Dr. Magdalena Holztrattner (Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs) unter dem Titel „Für's Leben – nicht für den Markt. Bildung gestaltet Zukunft“.


Film zur Geschichte

Angelika Stegmayr (Leiterin des KBW) präsentierte außerdem einen Kurzfilm zur Geschichte des Bildungswerkes: "Wir haben versucht, 70 Jahre in 17 Minuten zu destillieren" und zog dazu gleichzeitig Vergleiche zu anderen Jubilaren. Wie z. B. die Vespa, "Die Zeit" oder Cher. Im Film kamen wichtige Persönlichkeiten zu Wort, die über die Ziele, Erwartungen und Erlebnisse der Bildungswerkstätte erzählten. "70 Jahre und kein bisschen lebensmüde" – unter diesem Motto will man auch in Zukunft tätig bleiben.
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