21.06.2017, 11:32 Uhr

Bei Hitze erträgliche Arbeitsbedingungen schaffen

ÖGB-Tirol / Wohlgemuth: Hohe Temperaturen verursachen Leistungsabfall von bis zu 70%. (Foto: ÖGB Tirol / Tom Bause)

Hitze verursacht einen Leistungsabfall von bis zu 70 Prozent. Arbeitgeber sind verpflichtet entsprechende Arbeitsbedingungen zu schaffen.

TIROL. Auch in den kommenden Tagen wird das Thermometer auf über 30 Grad klettern. Diese Temperaturen erschweren das Arbeiten. In Österreich gibt es kein hitzefrei.

Leistungsabfall durch Hitze

„Die/Der ArbeitgeberIn ist jedoch verpflichtet, den ArbeitnehmerInnen erträgliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dies sieht das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz vor“, so der Tiroler ÖGB-Vorsitzende Philip Wohlgemuth. Hohe Temperaturen führen zu einem Leistungsabfall von bis zu 70 Prozent. Hitze verursacht körperliche Erschöpfung und mentalen Leistungsabfall.
ArbeitgeberInnen haben dafür zu sorgen, dass die Raumtemperatur 25 Grad Celsius nicht überschreitet, keine direkte Sonneneinstrahlung am Arbeitsplatz vorherrscht und dem(r) ArbeitnehmerIn ausreichend Trinkwasser zur Verfügung steht. „Viel Trinken ist besonders für Menschen mit schwachem Kreislauf sehr wichtig. Diese sollten auf Signale ihres Körpers achten. Bei Schwindel oder Übelkeit müssen rasch Maßnahmen ergriffen werden. Bei großer Hitze appellieren wir auch an die Selbstverantwortung der ArbeitnehmerInnen“, so Wohlgemuth. Er verweist auf die Möglichkeit von Betriebsvereinbarungen, um weitere Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit zu vereinbaren.
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