20.12.2017, 11:32 Uhr

Die Polizei informiert: 13 Alko-Unfälle und 241 Alkodelikte während der Adventszeit

Während der Adventszeit wurde in Tirol verstärkt auf Alkohol am Steuer kontrolliert (Foto: Franz Neumayr)

Das Ergebnis der Alkotests während der Adventszeit 2017 ist kein Grund zur Freude: 13 Alko-Unfälle und 241 Alkoholdelikte - so die Tiroler Polizei.

TIROL. Während der Adventszeit führte die Tiroler Polizei verstärkte Einsätze auf Alkohol im Straßenverkehr durch. Insgesamt kam es zu 13 Unfällen unter Alkoholeinflüssen, 14.000 Alkotests und 241 Alkoholdelikten.

Alkoholkontrollen

Die verstärkten Alkoholkontrollen fanden einerseits im Rahmen des routinemäßigen Streifendienstes und andererseits in bezirks- und landesweiten Planquadraten durchgeführt. Kontrolliert wurden sowohl Landes- und Gemeindestraßen als auch Autobahnen. Bei einem Planquadrat am

Die Ergebnisse der Alkoholkontrollen

Insgesamt wurden rund 14.000 Alkotests durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass die Zahl der Alkoholisierungen über 0,8 Promille im Vergleich zu 2016 rückläufig war. Sie lag jedoch über den Werten von 2015.

Alkoholdelikte während der Adventszeit
Alkoholdelikte während der Adventszeit im Vergleich (Foto: Polizei Tirol)


Ergebnisse bei zwei Planquadraten
Planquadrat am 7.12: 12 Alko-Lenker
Planquadrat am 16.12: 21 Alko-Lenker
Diese Alko-Lenker wurden aus dem Verkehr gezogen.

Alkoholunfälle Advent 2017

Die Zahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden ist im Vergleich zu 2016 zurückgegangen. Insgesamt kam es 2017 zu 13 Alkounfällen.
  • Bezirk Kitzbühel: 4 Unfälle
  • Bezirk Kufstein: 3 Unfälle
  • Innsbruck: 2 Unfälle
  • Bezirke Imst, Schwaz, Landeck und Reutte: je 1 Unfall
Dabei hatten die Lenker einen Alkoholspiegel von 1,4 bis 2,24 Promille.

Die Polizei informiert

Nehmen Sie Ihr Fahrzeug nach dem Konsum von Alkohol nicht mehr in Betrieb und steigen Sie zur Ihrer eigenen Sicherheit und zum Schutz der übrigen Verkehrsteilnehmer, auf öffentliche Verkehrsmittel bzw. Taxis um. Eine Alkoholfahrt zieht vielfach nicht nur eine Strafe nach sich, sondern hat unter Umständen weitere gravierende Folgen: Regressforderungen von Versicherungen, Nachschulungen, Untersuchungen, Verlust des Arbeitsplatzes etc. Vor allem aber führen Alkoholfahrten bei tödlichen oder gravierenden Verletzungen zu großem Leid bei den Betroffenen.

Auch in den kommenden Tagen, bei den Vorsilvesterveranstaltungen und zu Silvester wird weiterhin verstärkt kontrolliert.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.