25.11.2016, 10:31 Uhr

„Ein Herz für Tirol“ – mit einem unersetzlichen Beitrag Leben retten!

(Foto: Netzwerk Tirol hilft)
TIROL. „Wir sind überwältigt von der Spendenbereitschaft unserer Mitglieder. Unsere Aktion 'Ein Herz für Tirol' ist in mehrfacher Hinsicht ein großer Erfolg und verdeutlicht, welche Dynamik und Lebendigkeit in Tirols größter und aktivster Jugendorganisation, der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend steckt. Die größte Leistung ist jedoch, dass wir damit wirklich Leben in unserem Land retten können“, freuen sich die Landesobleute der TJB/LJ Martina Brunner und Stefan Egerbacher.

247 Aktionen in ganz Tirol

„Es ist sehr beeindruckend, wie viele junge Menschen unserer Einladung zum Blutspenden Folge geleistet haben“, so die Landesleiterin der TJB/LJ, Martina Brunner. „Insgesamt haben sich über einen Zeitraum von sieben Monaten über 2000 Spender und Spenderinnen aus unseren Reihen gefunden, die ihr Blut zur Verfügung gestellt und damit Leben gerettet haben. „Diese große Bereitschaft macht uns stolz. Insgesamt waren es 247 Aktionen in ganz Tirol, die in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Blutspendedienst durchgeführt wurden. 2500 Blutspenden wurden entgegen genommen. Insgesamt sind es somit 1250 Liter Blut, die gesammelt wurden.
Verdoppelungseffekt
Wer meint, mit 1250 Litern Blut, wäre die Aktion abgeschlossen, der irrt. Die TJB/LJ schaffte es zusätzlich jeden Liter Blut in bare Münze umzuwandeln. „Wir konnten bereits im Vorfeld der Aktion Sponsoren finden, die unsere Aktion 'Ein Herz für Tirol' sehr gut gefunden haben und sich bereit erklärten, jeden gespendeten Liter zu unterstützen. Auch haben wir mit dem Verkauf unserer Zirbenherzen, die binnen kürzester Zeit vergriffen waren, eine beachtliche Summe eingenommen. Deswegen können wir heute zusätzlich zum Blut auch einen Scheck mit 13.000 Euro an den Verein „Netzwerk Tirol hilft“ überreichen“, erklärt Landesobmann Stefan Egerbacher den Verdoppelungseffekt in der Spendenaktion.

Vernetzung für Menschen, die Hilfe brauchen

Hilfe, die gebraucht wird. 
„Ich möchte mich herzlich für diese äußerst professionelle Zusammenarbeit mit der TJB/LJ bedanken. Es wird leider immer schwieriger junge Menschen für Blutspendeaktionen zu begeistern, von 32.000 BlutspenderInnen/Jahr sind 9000 SpenderInnen zwischen zwischen 18 und 35 Jahren“, so der Leiter des Tiroler Blutspendedienstes Tirol, Mag. Manfred Gaber. Herbert Peer, Leiter von Netzwerk Tirol hilft, bedankte sich für die Spende von 13.000 Euro. „Wir verstehen uns als Vernetzungsplattform zwischen Menschen, die Hilfe brauchen und Menschen, die helfen wollen und können“, so Peer. „Wir werden die Spende auf alle Bezirke Tirols aufteilen und jeden Fall sehr gewissenhaft prüfen. Besonders Alleinerzieherinnen, Menschen und Familien, die von tragischen Todesfällen betroffen sind oder Mindestrentner, stehen mit dem Rücken zur Wand und sind auf jede Hilfe angewiesen. Dafür bedanke ich mich bei der TJB/LJ“, so Peer in seinen Worten an die Landesobleute.

Blut rettet Leben

Eine unersetzliche Spende
„Blut ist nicht synthetisch herstellbar und somit unersetzlich. Deshalb kann eine Blutspende anderen Menschen nach einem Unfall oder für die Behandlung einer Krankheit das Leben retten. Ich bedanke mich bei der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend für die gemeinsam mit dem Roten Kreuz Tirol durchgeführten Aktion „Ein Herz für Tirol“ – mit dem erreichten Ziel, landesweit besonders junge Menschen für diesen ungefährlichen kleinen „Aderlass“ zu gewinnen“, weiß Gesundheitslandesrat Dr. Bernhard Tilg. „Weniger als ein „großes Bier“ wird bei der Blutspende entnommen: Diese 450 Milliliter aus der Armvene werden auf Infektionskrankheiten untersucht. Neben diesem kostenlosen Gesundheitscheck erhalten die BlutspenderInnen einen Spendeausweis mit Angabe der Blutgruppe und des Rhesusfaktors, damit ihnen im Notfall schneller geholfen werden kann. Die Sponsoren dieser Aktion haben das gespendete Blut in eine Geldspende für das von Landeshauptmann Günther Platter gegründete „Netzwerk Tirol hilft“ umgewandelt: Das beweist noch einmal, wieviel Herz für Tirol hier schlägt.“
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