28.10.2016, 12:08 Uhr

Erste Erfolge von Sinfonia

Die Lüftungsrohre führen entlang des Stiegenhauses zum Dach.

Sanierungsprojekt in der Reichenau wurde mit Geldern des EU-Förderprogramms umgesetzt.

"Die Gebäude hätten wir ohnehin saniert. Durch die Fördergelder von Sinfonia war es aber möglich, die Arbeiten hochwertiger auszuführen und neue Technologien zu erproben", bringt es Engelbert Spiß, technischer Leiter des Bereichs Neubau und Instandsetzung der NHT, auf den Punkt. In den vergangenen Monaten wurden in der Fennerstraße 4-12 und in der Oswald-Redlich-Straße 7-11 insgesamt 84 Wohnungen nach Passivhausstandard saniert. Eine Sanierung der Gebäude wäre ohnehin in den nächsten Jahren angestanden. Ohne das Sinfonia-Projekt wäre aber wohl nur nach Niedrigenergie-Standards renoviert worden.

400.000 Euro aus EU-Topf

Die Gesamtkosten für das Projekt, das in den kommenden Wochen fertiggestellt wird, belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro. Etwa 400.000 davon stammen aus dem EU-Fördertopf Sinfonia, mit dem die praktische Erprobung von Umwelt- und Energieeffizienztechnologien finanziert werden soll. Bei dem konkreten Projekt in der Reichenau bedeutet dies, dass man die Sanierung der Wohnungen in bewohntem Zustand vornahm. Die Einschränkungen für die Mieter blieben aber gering. Lediglich vier Tage mussten die Mieter eine Baustelle in den eigenen vier Wänden ertragen. In dieser Zeit wurde eine topmoderne Komfortlüftung für alle Räume installiert.
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