02.10.2014, 13:50 Uhr

Flutlicht: Anrainer haben keine Rechte

Durch den Bau einer Flutlichtanlage wird der Fußballplatz auch bis spät in die Nacht bespielbar sein.

Anrainer "dürfen" sich am Donnerstag über das geplante Flutlicht in der Reichenau "informieren" lassen.

Es verspricht eine spannungsgeladene Veranstaltung zu werden. Heute (Donnerstag) will die Innsbrucker Stadtregierung die Nachbarn des Sportplatzes Reichenau über den geplanten Ausbau des Fußballplatzes samt Installation einer Flutlichtanlage informieren. Tatsächlich erfolgt diese Information lange, nachdem die notwendigen Beschlüsse bereits gefasst sind. Egal was die Anrainer also gegen das Projekt ins Treffen führen können, es nützt ihnen nichts. Die Stadt hat unmissverständlich klar gemacht, dass sie über die Einwände der Betroffenen hinweggehen wird. Die Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, den 2. Oktober ab 19 Uhr in der Wörndleschule statt.


Einwände abgeschmettert

Die betroffenen Nachbarn des Areals befürchten, dass vor allem durch die Flutlichtanlage ihre Nachtruhe massiv gestört wird. Zum einen, weil das grelle Licht die Nacht zum Tag macht, zum anderen, weil aufgrund dieser Beleuchtung auch die Spielzeiten bis weit nach Sonnenuntergang verlängert werden können – mit dem damit einhergehenden Lärm.
Bislang hat die Stadt all diese Einwände jedoch als nichtig abgewiesen. Den Anrainern bleibt nur die Hoffnung, dass sich die Verantwortlichen zumindest bei den Nutzungszeiten kompromissbereit zeigen.

Kommentar zum Thema von Redaktionsleiter Stephan Gstraunthaler
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