04.08.2016, 14:52 Uhr

FPÖ lehnt Einmischung in Traditionsvereine ab

FPÖ lehnt Frauen in Traditionsvereinen ab. (Foto: Johann Machowetz/Regionaut)

Markus Abwerzger und Carmen Schimanek wehren sich gegen den Vorschlag Weratschniks, Frauen bei den Tiroler Schützen mit Gewehren auszustatten.

TIROL. Anlässlich des Hohen Frauentages am 15. August regte Hermann Weratschnig an, dass die Tiroler Schützen ihre Vereinsstrukturen überdenken sollten und Frauen Gewehren geben sollten.

Keine Einmischung in Traditionsvereine

FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger lehnt den Vorschlag von Hermann Weratschnig ab. Er sieht darin eine Einmischungspolitik, die in privaten Traditionsvereinen nichts verloren habe. Auch die FPÖ-Frauensprecherin Carmen Schimanek lehnt diese Idee ab. „Frauenpolitik hat die Aufgabe gleichen Lohn für gleiche Arbeit oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzubringen", so Schimanek. Das Überdenken von Strukturen bei privaten Vereinen würde den Frauen in Tirol nicht weiterhelfen. Zielführender wäre es in ihren Augen den Kriterienkatalog für Nominierungen zu verbessern.

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