01.12.2016, 16:53 Uhr

Frauen im Mittelpunkt bei den Festwochen der Alten Musik 2017

Betriebsdirektorin Eva-Maria Sens, LR Beate Palfrader, Intendant Alessandro De Marchi, BM Christine Oppitz-Plörer, Dramaturg Rainer Lepuschitz
INNENSTADT (sara). "Die Liebe, sprach sie..." - so lautet das Leitmotiv der Festwochen der Alten Musik 2017. Und diese stellen auf ihren Bühnen ganz besondere Figuren in den Mittelpunkt: die Frauen. Egal ob in der Oper "Pygmalion" eine Frau in Form einer Statue, in "Lamento della Ninfa" eine klagende Nymphe, in der Oper "Il ritorno d'Ulisse in patria" Penelope als wartende Heiratswillige, in "San Giovanni Battista" die Salome oder in der Marienvesper die Urmutter Maria Magdalena selbst – Frauen spielen die Hauptrollen bei den Festwochen im kommenden Jahr. Das Frauenthema wird mit Monteverdi verbunden, der 2017 seinen 450. Geburtstag feiern würde. Deshalb werden viele aufgeführte Werke von dem großen Komponisten sein. Er brachte damals schon starke Frauenrollen auf die Bühne, deren Handlungen auch voller Affekt waren. Daraus entstand das Leitmotiv. Aber nicht nur Monteverdis 450. Geburtstag und seine Frauenbilder, auch Erzherzog Ferdinand II. ist Schwerpunkt der Festwochen. Schließlich ist dessen Regierungsantritt in Tirol genauso 450 Jahre her. Musikalische Highlights aus der Zeit seiner Regentschaft werden somit bei den Festwochen zum Besten gegeben. Das 450-Jahres-Jubiläum von Monteverdi und Erzherzog Ferdinand II. bestimmt die gewählten Werke, die das Programm 2017 prägen. Frauengestalten, Musikerinnen, Heldinnen – sie bilden den Schwerpunkt des musikalischen Festivals!
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