13.10.2017, 12:46 Uhr

Frauen ziehen immer mehr vom Land in die Stadt

Frauen wollen die traditionelle Geschlechterrolle in den ländlichen Regionen hinter sich lassen. (Foto: pixabay.com)

Viele Menschen in Österreich ziehen vom ländlichen Gebiet lieber in die Stadt. Speziell Frauen ziehen aus Ausbildungszwecken in die Stadt und nehmen so meist das soziale Gefüge mit, erläutert Frauenlandesrätin Christine Baur.

TIROL. Am 15. Oktober ist der internationale Tag der Frauen in ländlichen Gebieten, ein Grund warum man die Landflucht der Frauen thematisieren sollte. "Gehen die Frauen, stirbt das Land" sagt ein alter Spruch, der allerdings auch eher die traditionelle Geschlechterrolle vertritt. Diese wollen die Frauen meist auch hinter sich lassen, wenn sie in die Stadt ziehen. Der Mangel an Lehrstellen und Arbeitsplätzen tut sein übriges dazu.

Gegenmaßnahmen wurden bei der diesjährigen Konferenz der Alpenkonvention und beim Treffen der Bundesbäuerinnen erörtert. Der Zugang zum Arbeitsmarkt und die Präsenz der Frauen in den politischen Foren soll verbessert werden. Die Rolle der Frau soll auch in Projektförderungen bestärkt werden, außerdem können Familienbetreuungs- und Pflegeeinrichtungen gefördert werden. 

Beim Treffen der Bundesbäuerinnen wurde eine Charta aufgesetzt, die eine partnerschaftliche Gestaltung und Führung der agrarischen Organisationen und Institutionen festschreibt. Partnerschaftlich bedeutet auch, die Einbeziehung beider Geschlechter in der österreichischen Land- und Forstwirtschaft. 

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