07.11.2017, 08:48 Uhr

"In der Mitte ist dann Rot"

Täglich überqueren etliche Pendler und Anrainer den Südring an dieser Stelle, um in die Stadt zu kommen.

Ampel(fehl)schlatung am Innsbrucker Westbahnhof - Wenn der Zebrastreifen zur Laufstrecke wird.

Alle, die mit dem Zug am Innsbrucker Westbahnhof ankommen und dann in Richtung Innenstadt weitergehen möchten, müssen zuerst den vielbefahrenen Südring überqueren. Direkt vor dem Bahnhof gibt es dafür auch einen Fußgängerübergang, der durch zwei Ampeln geregelt wird. Und trotzdem ist es aufgrund der Ampelschaltung nicht ganz einfach, die Straße in einem Zug zu überqueren. Das ärgert nicht nur Pendler, die täglich am Westbahnhof ankommen, sondern auch Anrainer. Vor allem für ältere oder beeinträchtigte Menschen kann das Überqueren der Straße dort zum Hindernis werden. Denn um rechtzeitig und noch bei Grün auf der anderen Straßenseite anzukommen, müsste man auf halber Strecke zu laufen beginnen. Die Fußgängerampeln sind nämlich so eingestellt, dass zuerst die Ampel auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf Grün schaltet. Losgehen kann man aber erst dann, wenn auch die Ampel auf der Verkehrsinsel in der Mitte des Südrings grün aufleuchtet.


Nochmals "Bitte warten"

Ist man erst einmal in der Mitte angekommen, beginnt das Verkehrslicht am Ende des Zebrastreifens aber auch schon wieder zu blinken. Möchte man den sicheren Gehsteig auf der anderen Seite noch rechtzeitig erreichen, bevor die Autos kommen, ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um loszulaufen.
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