18.01.2018, 15:46 Uhr

Innsbrucker Studenten regen sich gegen Studiengebühren

Widerstand gegen Studiengebühren.

Zirka hundert Personen demonstrierten am Vorplatz der Geisteswissenschaftlichen Fakultät in Innsbruck gegen die "Reformen" der neuen Regierung.

INNSBRUCK. Studiengebühren gefallen Studenten nicht. Auch in Innsbruck nicht. Am Mittwochabend versammelten sich zirka hundert Studierende auf dem Geiwi-Vorplatz, um gegen noch nicht fixierte Reformen der türkis-blauen Regierung zu protestieren. Besonders die geplante Studiengebühr – der Standard schreibt über zirka 500 Euro im Semester – sollen den Studiosi sauer aufstoßen.
Wie die Innsbrucker Grünen in ihrer Aussendung bekräftigen:
„Jede Person hat das Recht auf Bildung! Es darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen, wer studieren gehen kann und wer nicht“, fordern die VeranstalterInnen der Aktion. Die Studierenden befürchten soziale Selektion und weitere Einschränkungen des Zugangs zu Universitäten. Die Einschränkung der Redefreiheit der HochschülerInnenschaft (ÖH) durch Abschaffung des allgemeinpolitischen Mandats, wird als „mundtot machen der Studierendenvertretung“ bewertet. „Die Vertretung der Studierenden will kein verlängerter Arm des Ministeriums sein, sondern weiterhin echte Interessensvertretung!“
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