09.10.2017, 12:30 Uhr

"Ja" zu Olympia ist "Ja" zur Chance

Im Bild, v.r.: Peter Mennel (Generalsekretär ÖOC), WK-Präsident Jürgen Bodenseer, Helene Sengstschmid-Tunner (Olympia-Teilnehmerin 1964) und Abfahrsweltmeister und Sportvermarkter Harti Weirather. (Foto: WKT)

Die Olympia-Befürworter sammeln kurz vor der Abstimmung nochmals alle Pro-Argumente für ein "Ja" auf den Stimmzetteln. Unter ihnen WK-Präsident Jürgen Bodenseer, ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel, Helene Sengstschmid-Tunner und Harti Weirather.

TIROL. Die Olympiabefürworter sehen eine große Chance in einem "Ja" zu Olympia 2026 in Tirol. Unter ihnen Innsbruck WK-Präsident Jürgen Bodenseer, ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel, Helene Sengstschmid-Tunner, ehemalige Eiskunstläuferin und Teilnehmerin bei den Winterspielen 1964 in Innsbruck, und Olympia-Abfahrer und Weltmeister Harti Weirather.

Zu den positiven Prognosen veranlasst sie die gute Aufstellung Tirols. Als Sport- und Tourismusland sei man die Nummer 1 und seit Jahren besteht ein ausgeglichenes Budget und keine Schulden, so WK-Präsident Jürgen Bodenseer

Durch die gute Aufstellung erhofft man sich auch positive Nebenwirkungen durch Olympia. Wie zum Beispiel den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder schlichtweg ein wirtschaftliches Plus. In Zahlen sind das 970 Millionen Euro an regionaler Wertschöpfung so ÖOC-Generalsekrektär Peter Mennel
Zudem sollen vor, während und nach den Spielen rund 11.300 Arbeitsplätze entstehen. 

Die Olympia-Gegner argumentieren mit den Spielen von 1976, bei denen hohe Schulden zurückblieben. WK-Präsident Bodenseer begründet dies aber durch die hohe Inflation, die 1976 durch den Ölschock 1973/74 herrschte. Damals waren es bis zu 9,5 Prozent, im Vergleich zu heute seien es nur 0,9 Prozent. 
Zu den Vorwürfen, die Fragestellung auf dem Stimmzettel wäre rechtswidrig und beeinflussend, erklärt Bodenseer, dass sie "KEIN Blankoscheck, sondern eine ganz klare Vorgabe, was Land und Stadt zu tun hätten", ist. Der Vorwurf sei reiner Populismus, so der WK-Präsident. 

Für Harti Weirather ist es sonnenklar, dass die Spiele wieder zu ihrem "Ursprung" zurück müssen, nämlich ins Herz der Alpen. Zusätzlich würde die Region auch im Nachhinein einen enormen Werbewert erhalten. 

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