11.09.2014, 13:48 Uhr

KOMMENTAR: "Populismus statt langfristiger Ideen"

KOMMENTAR von Stephan Gstraunthaler sgstraunthaler@bezirksblaetter.com
Im Kampf um den Erhalt der ach so schönen Ferrariwiese – ein paar Hektar Grund unterhalb der Autobahnabfahrt Süd – übertrumpfen sich die Stadtpolitiker derzeit gegenseitig mit populistischen Aussagen. Tatsächlich war allerdings abzusehen, dass die dort geplante Aushubdeponie genehmigungsfähig ist. Doch anstatt mit dem Deponiebetreiber in konstruktive Gespräche einzutreten, hat die Stadtführung die Konfrontation gesucht und verloren. Es hätte sehr wohl die Möglichkeit bestanden, den Aushub in Terrassen auszubringen und entsprechend zu verdichten, um in weiterer Folge den Grund für eine Bebauung zu erschließen. Wohnraum ist in Innsbruck ein knappes Gut, somit hätte durch die Deponie ein Mehrwert geschaffen werden können. Jetzt passiert nix. Scheibchenweise wird die Wiese aufgeschüttet und neu begrünt, um in ein paar Jahren wieder genauso ungenutzt dazustehen wie heute. Eine verpasste Chance!
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