31.10.2016, 17:19 Uhr

KOMMENTAR: "Tatsache ist, dass das Verkehrssystem nicht funktioniert"

von Stephan Gstraunthaler sgstraunthaler@bezirksblaetter.com
Am vergangenen Wochenende platzte die Stadt verkehrstechnisch wieder aus allen Nähten. Neben Großevents wie dem Volksmusik-Wettbewerb, der Alpinmesse und dem Vertical-Run auf die Seegrube lockte auch das wunderbare Herbstwetter tausende Besucher nach Innsbruck. Die absehbare Parkplatz-Katastrophe ließ nicht lange auf sich warten. Alle Tiefgaragen im Innenstadtbereich waren voll und die Anrainerparkplätze zugestellt – ein kleiner Vorgeschmack auf die Christkindlmarkt-Zeit. Die Frustration bei Besuchern und Einheimischen kennt mittlerweile keine Grenzen mehr. Dazu leisten die zahlreichen Baustellen ihr übriges. Tatsächlich ist es nicht einzusehen, warum in unserer vernetzten Welt ausgerechnet dafür keine Lösung gefunden wird. Kein Überkopfbalken auf der Autobahn weist darauf hin, dass die Stadt bereits "voll" ist. Nirgendwo gibt es Ableitungen auf die Auffangparkplätze. Infos, welche Parkgarage noch Kapazitäten hätte, sucht man vergebens und im Verkehrsfunk werden diese "Behinderungen" mit keinem Wort erwähnt. Innsbruck braucht ein Leitsystem – jetzt!
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