28.09.2017, 11:46 Uhr

Lieber Anreize geben statt Abschaffen

Elektroautos sollen die Dieselmotoren langsam verdrängen, wenn es nach VP-Politiker Martin Wex geht. (Foto: pixabay.com)

Als "Belastungswelle" bezeichnet VP-Politiker Martin Wex die von den Grünen und der SPÖ geplante Abschaffung des Dieselprivilegs. 500 Millionen Euro pro Jahr soll dies die BürgerInnen angeblich kosten. Wex setzt lieber auf Anreize zum Umstieg.

TIROL. Der Streit um das sogenannte Dieselprivileg geht weiter. Dessen Abschaffung fordern nämlich die Grünen und die SPÖ. Vor allem in Wahlkampfzeiten ist dies ein Streitpunkt zwischen den Parteien.

Nun schlägt die VP mit Verkehrssprecher Martin Wex zurück und kritisiert die Forderung nach der Abschaffung. Dies würde nämlich nichts anderes sein als "eine Massensteuer und ein beinhartes Belastungspaket" für alle ÖsterreicherInnen. Es dreht sich um 500 Millionen Euro pro Jahr, so Wex.

Den Bürgern nun die "Zeche zahlen lassen" wäre einfach unfair, spricht der VP-Politiker. Er will statt dessen Anreize schaffen, die die Autofahrer zu einem Umstieg veranlassen sollen. So zum Beispiel die Förderung von E-Mobilität oder der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Tirol ist diesbezüglich ein Vorreiter und zeigt, wie gut es auch ohne Diesel geht. Allein die große Nachfrage nach dem Tiroler Öffi-Ticket lässt zuversichtlich in die Zukunft blicken. 

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