19.01.2018, 10:27 Uhr

Neue Zukunft für minderjährige Flüchtlinge

228 minderjährige Flüchtlinge gibt es derzeit in Tirol. (Foto: G. Berger/TSDumF)

228 minderjährige Flüchtlinge werden in Tirol von den Sozialen Diensten betreut - mit Erfolg! Mit spezieller pädagogischer Betreuung wird den Jugendlichen eine Zukunft geschenkt und verschiedene Perspektiven aufgezeigt.

TIROL. So geht es auch Ali, der seit dem Sommer 2016 in Tirol lebt und als minderjähriger Flüchtling mit 16 Jahren aus Afghanistan floh. Dank Kursen und dem Besuch einer Übergangsklasse in Hall in Tirol konnte er nach nur einem Jahr eine Aufnahmeprüfung als Maurerlehring absolvieren. Jetzt möchte Ali Bauleiter werden und blickt seiner Zukunft zuversichtlich entgegen. 

Für viele minderjährige Flüchtlinge sind integrationsfördernde Maßnahmen ein Schritt in ein neues Leben. Vor allem Vereine und Sport helfen den Jugendlichen. Fußballklubs oder wie in Absam beim örtlichen Eislaufverein, bringen die Betätigungen nicht nur Abwechslung in den Alltag sondern integrieren auch. 
Auch die Fortbildungsprogramme des AMS und der TSD-Akademie tragen dazu bei, dass die Jugendlichen schneller in der Gesellschaft Fuß fassen aber, sich auch beruflich integrieren. Bis zum Alter von 25 Jahren können Flüchtlinge auch während ihres Asylverfahrens eine Lehrstelle in Mangelberufen annehmen. 

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