03.04.2017, 13:41 Uhr

ÖBB: Feinschliff für Tiroler Bahnschienen

(Foto: Foto: ÖBB)

Bis zum 3. April ist der Schienenschleifzug unterwegs. Rund 27 km Gleisanlagen werden abgeschliffen.

TIROL. In den Nächten bis zum 3. April ist der rund 70 Meter lange Schienenschleifzug auf dem Schienennetz der ÖBB im Tiroler Unterland, im Wipptal, im Bereich der Stadt Innsbruck und auf der Mittenwaldbahnstrecke im Einsatz. Mit der Spezialmaschine werden Unebenheiten an der Oberfläche entfernt. Die Entfernung der Unebenheiten auf den Bahngleisen soll für ruhigeres Fahrverhalten der Züge und längere Lebensdauer der Gleise sorgen.

Einmal laut für lang leise

Insgesamt bekommen rund 27 km Gleise einen neuen Schliff. Der Einsatz des Schleifzuges ist minutiös geplant. Aufgrund des dichteren Bahnverkehres untertags sind die Arbeitsschichten grundsätzlich in der Nacht eingeteilt.
„Wir werden eine Nacht lang laut, um dann dauerhaft leiser zu werden“, erklärt der Einsatzleiter des Schleifzuges.

Gleis-Lebensdauer verlängert

Durch die Bearbeitung wird der Geräuschpegel fahrender Züge deutlich vermindert und der Verschleiß durch unebene Gleisoberflächen wird verringert. Auf der Oberfläche von Weichen und Schienen bilden sich durch das Befahren von Zügen kleine Schlupfwellen oder Verdrückungen des Schienenkopfes. Die Schleifmotoren des Zuges erzeugen einen neuen Schliff und die Weichen und Schienen erhalten wieder ihr ideales Profil.
Für die Anrainer entlang der Bahn wird der Lärmpegel durch das Glätten der Schienen spürbar gesenkt. Für die Bahnkunden wird das Reisen in den Reisezugwagen noch angenehmer und ruhiger.
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