17.01.2018, 12:18 Uhr

ÖGB-Tirol: Rauchfreie Gastronomie für Tiroler Gesundheit

ÖGB-Wohlgemuth (Foto: ÖGB Tirol)

Die Beschäftigtenzahl in Tirol ist hoch, 45.000 Menschen arbeiten im Tiroler Hotel- und Gastgewerbe. Da kommt es schon öfter vor, dass man im Zigarettennebel arbeiten muss. ÖGB-Wohlgemuth fordert deshalb eine Rauchfreie Gastronomie und somit Schutz der Gesundheit von Arbeitnehmern.

TIROL. Das Recht auf Schutz der eigenen Gesundheit, fordert nun Tirols ÖGB-Voristzender Philipp Wohlgemuth ein. Die 45.000 Menschen im Hotel- und Gastronomiegewerbe sind von den Folgen des Rauches bedroht und das oft als Passivraucher. 
Das gekippte Rauchverbot hätte einerseits die Gäste aber auch die Beschäftigten schützen sollen, erläutert Wohlgemuth. Eine von der Ärzteinitiative in Auftrag gegebene Umfrage soll nun die Forderungen Wohlgemuths nach einer rauchfreien Gastronomie untermauern. 

Repräsentative Umfrage 

Laut der Umfrage sprechen sich 81 Prozent der TirolerInnen für eine rauchfreie Gastronomie aus. Wohlgemuth erhofft sich aus diesem Ergebnis ein Umdenken der Regierung. So könnte der körperlich belastende Job in der Gastronomie zumindest ein bisschen weniger gesundheitsschädigend werden. Zumal das Rauchverbot in ganz Europa Fuß gefasst hat, nur Österreich noch hinterherhinkt. 
Die Regierung strebt einen Qualitätstourismus an, was Wohlgemuth bei seiner Argumentation nicht vergisst und betont: "„Wenn wir aber Qualitätstourismus wollen und die Menschen auch im Tourismus länger gesund im Job bleiben sollen, sind wir es ihnen schuldig, für ihre Gesundheit zu sorgen!"

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