28.09.2016, 15:43 Uhr

Offener Wettbewerb für „Kunst am Bau“

Wettbewerb: Bildende Künstler haben die Möglichkeit Wände in der neuen Stadtbibliothek zu bemalen. (Foto: Ranalter)

Stadtbibliothek Innsbruck wird von Bildender Kunst in Szene gesetzt

Am Standort Amraser-Straße entsteht die neue Stadtbibliothek. Auch die Andechsgalerie, das Stadtmodell sowie Archivräumlichkeiten finden dort ab 2018 eine neue Heimat. Die neue Stadtbibliothek ist als offenes Haus mit einem niederschwelligen Bildungszugang konzipiert. Um dieses Konzept zu unterstreichen wird für „Kunst am Bau“ ein offener Wettbewerb gewählt. Die Stadt Innsbruck hat die Organisation und Abwicklung dieses Wettbewerbes der Tiroler Künstlerschaft übertragen, welche als Interessenvertretung der Tiroler KünstlerInnen agiert.

„Neben einer spannenden, modernen und gleichzeitig funktionalen Architektur bietet ‚Kunst am Bau‘ die Möglichkeit Objekte zusätzlich mit Kunst zu bespielen. In der Tiroler Landeshauptstadt hat diese Initiative eine lange Tradition. Infrastrukturgebäude vom Rathaus bis zum Haus der Musik wird mit ‚Kunst an Bau‘ ein zeitgemäßer Mehrwert verliehen“, betont Innsbrucks Kulturreferentin, Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Eckdaten zu „Kunst am Bau“

Die Jury besteht aus drei FachjurorInnen aus dem Bereich Bildender Kunst, VertreterInnen der Stadtbücherei, des Architekturbüros sowie der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft. Teilnahmeberechtigt sind Tiroler KünstlerInnen bzw. KünstlerInnen mit Tirolbezug.

Als mögliche Bereiche wurden im Erdgeschoß der zukünftigen Stadtbibliothek zwei Wandflächen im Ausmaß von 87 bzw. 372 m² definiert, die den KünstlerInnen zur Gestaltung zur Verfügung stehen.

Der Wettbewerb wird in zwei Stufen abgehalten. Aus allen Einreichungen der ersten Stufe wählt die Jury fünf BewerberInnen aus, welche in der zweiten Stufe zu einer detaillierten Projektbeschreibung eingeladen werden. Aus diesen fünf Einreichungen wird wiederum in einer Jurysitzung im Jänner 2017 das Siegerprojekt ausgewählt. Für den Wettbewerb und die Projektumsetzung werden von der Stadt Innsbruck 50.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Interessierte KünstlerInnen können sich auf der Homepage der Tiroler Künstlerschaftunter für den Wettbewerb registrieren.

Hintergrund Stadtbibliothek Innsbruck

Die zu erwartenden Anschaffungskosten inklusive Nebenkosten für die Stadtbibliothek belaufen sich auf rund 18,7 Mio. Euro. Die IIG kauft die Flächen im Erdgeschoß und im 1. Stock an, welche von der Stadt Innsbruck gemietet werden. Hintergrund der Übersiedlung in die Amraser Straße ist die derzeit enge räumliche Situation in der Colingasse 5a. Am neuen Areal ergibt sich bis 2018 die Chance das Bücherei-Angebot wesentlich zu erweitern.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.