12.02.2018, 11:24 Uhr

"Tag der Rettung": Erfolge im Tiroler Rettungsdienst

(Von re.): Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg mit dem Obmann der Tiroler Gebietskrankenkasse Werner Salzburger, den Geschäftsführern der Rettungsdienst Tirol GmbH Andreas Karl und Wilfried Unterlechner sowie dem Direktor der Tiroler Gebietskrankenkasse Arno Melitopulos beim Tag der Rettung im Landhaus. (Foto: Land Tirol/Sidon)

Am "Tag der Rettung" blickten LH Günter Platter und Gesundheitslandesrat Bernard Tilg nochmals auf die erzielten Erfolge im Bereich Rettung zurück. Die Verbesserungen sind vor allem auf die neu organisierten Rettungsdienste zurückzuführen, wie auch auf die Übertragung der landesweiten Alarmierung zur Leitstelle Tirol.

TIROL. Die "Vereinheitlichung" der Tiroler Rettung führte nachweislich zu Verbesserungen für die Tiroler PatientInnen. LH Günther Platter und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg fassen am "Tag der Rettung" stolz die Erfolge zusammen.

Neu organisierte Rettung

„Die früheren Organisations-, Gemeinde- und Bezirksgrenzen sind zugunsten einer tirolweit einheitlichen Versorgung gefallen. Mit dem von Rotem Kreuz, Samariterbund, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hospitaldienst und Österreichischem Rettungsdienst neu organisierten Rettungsdienst haben sich für die Patientinnen und Patienten seit 2011 Verbesserungen ergeben.“

Landesweite Alarmierung und Qualitätsmanagement

Jeder abgegeben Notruf wird zunächst an die Leitstelle Tirol weitergeleitet, die nach einer Aufrüstung bestens für jeden Notfall vorbereitet ist. Auch das unabhängige Qualitätsmanagement hat sich schon bestens bewährt. „Schneller, professioneller und transparenter laufen seither die jährlich über 300.000 Einsatze für Notfälle und Krankentransporte ab", erläutert LR Tilg stolz. 
Auch das Modell des "ABS" (Aufnahmeinformationen,Begleitinformationen, Sozialanamnese) wurde tirolweit für alle Rettungsdienste übernommen und der Qualitätsstandard, des Rettungseinsatzes konnte dadurch nochmals erhöht werden.
Zudem wurde eine eigene Geräteunterlage für den Rettungsdienst entwickelt, die als Assistenz bei der Intubation in die Luftröhre dient und den Vorgang insgesamt erleichtert und besser koordiniert. 

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