17.07.2017, 10:21 Uhr

Telemedizinische Betreuung von Diabetes

Diabetes als Volkskrankheit Nr. 1. (Foto: pixabay.com)

Für Diabetes-PatientInnen ist eine strukturierte und stufenweise Betreuung extrem wichtig. Vor allem die Vernetzung von stationären und ambulanten Einrichtungen muss verbessert werden. Eine "Telemedizinische Betreuung" soll nun Abhilfe schaffen.

Diabetes – Volkskrankheit Nr. 1

Neben Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und Krebserkrankungen zählt Diabetes mellitus zu den wichtigsten Gesundheitsthemen des 21. Jahrhunderts. Laut Österreichischem Diabetesbericht wird in Österreich die Anzahl der Diabetes PatientInnen auf circa 600.000 geschätzt (circa acht bis neun Prozent der Bevölkerung). In Tirol gibt es ca. 60.000 Betroffene. Das Tückische ist die oft lange Beschwerdefreiheit: viele wissen nicht, dass sie bereits „Zucker“ haben. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind daher besonders wichtig.

Nun wird konkret die Einführung eines Diseasemanagement-Programmes, ein zentral organisiertes Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen vorgeschlagen. Es soll helfen die Möglichkeit der telemedizinischen Betreuung von Diabetes mellitus-PatientInnen in Tirol stufenweise aufzubauen.

In einer ersten Phase wurde eine integrierte Telemonitoring-Lösung im Rahmen des Projektes DiabCare Tirol im Landeskrankenhaus Innsbruck gestartet. Ein sehr wesentlicher Schritt in der integrierten Versorgung von Diabetes PatientInnen ist nämlich die Einbindung des niedergelassenen Bereiches.

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