17.08.2016, 14:28 Uhr

Tiroler Gärtner nützen natürliche Schädlingsbekämpfung

LK-Gemüsebaureferent Alfred Unmann, Geschäftsführer Christian Jägerbauer und Obmann der Tiroler Gärtner Peter Pfeifer (Foto: LK Tirol)

„Fressen und gefressen werden“ – dieses Motto nützen Tiroler Gärtner und Gemüsebauern zur natürlichen Bekämpfung von Schädlingen.

TIROL. Zur Schädlingsbekämpfung setzen Tiroler Gärtner und Gemüsebauern häufig sogenannte Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung ein: Marienkäfer, Schlupfwespen oder Florfliegenlarven. Dadurch kann auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet werden.

Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung

„Bereits 25 Tiroler Gärtner setzen in der Produktionszeit regelmäßig Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung ein“, so Peter Pfeifer, Obmann der Tiroler Gärtner. Diese Methode ist umweltbewusst und findet großen Anklang. Die Erfahrung in diesem Bereich stieg in den letzten 15 Jahren. Mit diesen Nützlingen können Schädlinge wie Blattläuse, Weiße Fliegen, Spinnmilben oder Dickmaulrüssler bekämpft werden. Besonders beliebte Nützlinge sind hierbei Marienkäfer, Schlupfwespen oder Florfliegenlarven.

Optimale Ergebnisse durch fundiertes Wissen

Nützlinge sind Lebewesen, welche die Zahl der Schädlinge verringern oder deren Vermehrung verhindern können. Die Schädlinge sind hierbei die Nahrungsquelle für Nützlinge bzw. für die Nachkommen der Nützlinge. Der Einsatz von Nützlingen ist eine schwierige Aufgabe und fordert viel Wissen um die genauen Lebenszyklen von Nützlingen und Schädlingen. Um dieses Wissen zu erlernen und zu verbessern, sind laufend Weiterbildungen, Seminare und Beratungen für einen gut funktionierenden Pflanzenschutz durch Nützlinge unerlässlich.
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