23.01.2018, 10:48 Uhr

Tiroler Oberland teils noch immer abgeschnitten

Lagebesprechung in der Landeswarnzentrale mit v. li. Herbert Walter (Vorstand Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol), LHStv Josef Geisler, LH Günther Platter, Landesamtsdirektor-Stellvertreter Dietmar Schennach und Harald Riedl (Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz). (Foto: Land Tirol/Sax)

Auch in der vergangenen Nacht blieb die erhöhte Lawinengefahrenstufe bestehen. Die Bergrettung im Tiroler Oberland war in Alarmbereitschaft und für alles gewappnet. Erschwerend kam noch die Situation der bis jetzt noch von der Außenwelt abgeschnittenen Orte. Hier fällt der Kindergarten und der Schulunterricht aus.

TIROL. Die Massen von Schnee und der nun einsetzende Niederschlag, lösten Lawinengefahrenstufen aus, die bis an die Grenze gingen. Im Tiroler Oberland sind Gegenden teilweise von der Außenwelt abgeschnitten, Kindergärten und Schulen müssen geschlossen bleiben. 
Landeshauptmann Günther Platter versucht sein Mögliches, gemeinsam mit den Einsatzkräften die Situation unter Kontrolle zu halten und betont: „Ich bedanke mich bei den Einsatzkräften, den Bürgermeistern, den Lawinenkommissionen, den Behörden und unserer Landesverwaltung für den engagierten, umsichtigen Einsatz in dieser schwierigen Wettersituation in einigen Teilen unseres Landes.“
Trotz des größten Schneechaos, das man seit Jahren gesehen hat, kommt die Situation nicht and das Jahr 1999 in Galtür heran. Damals schneite es vier Wochen lang durch. 

Bessere Aussichten

Obwohl sich die Wettersituation heute am Dienstag, 23.01.2018 bessern soll, ist Vorsicht angesagt. Der Wintersport sollte weiterhin nur auf gesicherten Pisten stattfinden. Vor allem Skitourengeher sollten auf die Touren abseits der gesicherten Strecken verzichten. 
Bleibt zu hoffen, dass die heutigen Erkundungsflüge im Oberland neue Erkenntnisse über die Lawinengefahr bringen. 

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Lawinen-Erkundungsflüge im Tiroler Oberland
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