07.03.2017, 20:39 Uhr

Uni Innsbruck profitiert vom Europäischen Forschungsrat

Quantenphysiker Rainer Blatt spricht anlässlich des zehnjähriges Bestehens des Europäischen Forschungsrat über seine Forschungen zum Quantencomputer. (Foto: C. Lackner)

Förderungen durch den Europäischen Forschungsgrat sind heiß begehrt - immer wieder bekommen ForscherInnen der Universität Innsbruck entsprechende Förderungen.

TIROL. Der Europäische Forschungsrat ERC fördert die Grundlagenforschung in Europa. Das bringt auch Vorteile für die Universität Innsbruck. Hier wurden in den vergangenen 10 Jahren Forschungsvorhaben mit über 10 Millionen Euro gefördert.

10 Jahre Europäischer Forschungsrat

Der Europäische Forschungsrat ERC wurde 2007 von der EU zur Finanzierung von Grundlagenforschung gegründet. Die Förderprogramme des Forschungsrats erlauben Forschung ohne unmittelbare Anwendungsziele. Dies ermöglicht insbesondere auch hochriskante Pionierforschung. Die nach strengen wissenschaftlichen Kriterien vergebenen Förderungen gelten als höchste Auszeichnung für europäische Forscherinnen und Forscher. In der Woche von 13. bis 19. März wird europaweit das zehnjährige Bestehen der unabhängigen Fördereinrichtung gefeiert.

12 WissenschaftlerInnen von der Uni Innsbruck

Zwölf WissenschaftlerInnen von der Universität Innsbruck hatten bis jetzt die Chance, an die Förderungen zu kommen (sogenannte ERC Grants). „Die Uni Innsbruck schlägt sich überaus gut im Wettbewerb um diese europäischen Fördermittel in der Königsklasse“, sagt Rektor Tilmann Märk. „Wir profitieren also überdurchschnittlich vom Europäischen Forschungsrat.“ Die Forschungen gehen dabei in die unterschiedlichsten Richtungen.

Die Bezieher der ERC Grants

  • Rainer Blatt (Advanced Grant),
  • Peter Zoller (Synergy Grant): Peter Zoller ist Phyisker, sein Team beschäftigst sich mit Quantenmaterialien, speziell im Bereich der Kontrolle von Mehrteilchenquantensystemen
  • Gerhard Kirchmair
  • Cezary Kaliszyk
  • Kristina Stoeckl: Kristina Stöckl ist Soziologin. Sie untersucht Wertekonflikte in den westlichen Gesellschaften und in Russland.
  • Oriol Romero-Isart
  • Hanns-Christoph Nägerl
  • Roland Wester
  • Markus Hennrich
  • Gregor Weihs
  • Thomas Lörting (Starting Grant): Thomas Lörting ist Chemiker. Sein Schwerpunkt ist das anomale Verhalten von Wasser.
  • Die Quantenphysikerin Francesca Ferlaino erhielt bereits zwei dieser Förderungen (Starting Grant, Consolitator Grant)
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