16.11.2017, 09:48 Uhr

"Wir haben eine Gaudi"

Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Pfarrprovisor Johannes Hohenwarter studieren die Pläne für den neuen Kirchenvorplatz (Foto: Staphan Gstraunthaler)

In Wilten-West wird neben der Errichtung des neuen Pfarrzentrums auch der Kirchenvorplatz neugestaltet und das Radverkehrsnetz ausgebaut.

INNSBRUCK. Mit der Sanierung des Kirchenvorplatzes in Wilten will man nicht nur einen neuen Begegnungsraum für die Innsbrucker schaffen, sondern auch eine Portalsituation in Richtung Innenstadt herstellen. "Der Kreuzungsbereich Fritz-Pregel- und Egger-Lienz-Straße galt immer als Raserstrecke. Die Verkürzung der Straße in diesem Bereich und der Ausbau des Platzes mit Bäumen sollen die Geschwindigkeit der Autofahrer deutlich einschränken", erklärt Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider bei einem Pressegespräch. Als wichtigen Schritt beim Ausbau des Radverkehrsnetzes im Stadtgebiet sieht sie außerdem die neue Verbindung zur Zollerstraße für Fußgänger und Radfahrer.

Aufwertung des Stadtteils

Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Pfarrprovisor Johannes Hohenwarter freuen sich vor allem über mehr Aufenthaltsqualität für Kirchenbesucher und Anrainer durch den Ausbau des Platzes: "Das ist eine Win-win-Situation für Stadt und Pfarre. Durch die Neugestaltung mit reichlich Grünfläche wird ein deutlicher Mehrwert für das alltägliche Leben in der Pfarre geschaffen", so Hohenwarter. Das Projekt resultiert aus einer Kooperation der Stadt mit der Pfarre Wilten-West, der Tigewosi und der Liegenschaftsstiftung der Diözese Innsbruck. Baustart war Mitte Oktober, die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im Frühjahr. Rund 372.000 Euro hat die Stadt Innsbruck in die Um- und Neugestaltung der Außenbereiche investiert.
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