10.08.2018, 10:34 Uhr

WWF fordert Umsetzung naturschutzrelevanter Konzepte

Die extreme Hitze verändert Lebensräume wie Kleinstgewässer oder Tümpel. (Symbolbild) (Foto: pixabay.com)

Die Wärme und der viele Sonnenschein sind für manche eine Große Freude, für andere wiederum eine extreme Belastung. Auch die Natur kämpft mit den Folgen des Klimawandels. "Dürren, Unwetter und Überflutungen scheinen an der Tagesordnung zu stehen“, wie  Arno Aschauer, Teamleiter Artenschutz beim WWF Österreich erläutert.

TIROL. Unser Ökosystem hat mächtig mit den momentanen Wetterbedingungen zu kämpfen. Die extreme Hitze verändert Lebensräume oder löscht sie komplett aus. So zum Beispiel Kleinstgewässer oder Tümpel, die Lebensraum für viele Amphibien und Insekten sind. "Sie fehlen dann, wenn es um die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen geht. Das kann langfristig gesehen auch die Obst- und Gemüseproduktion bedrohen“, erklärt Aschauer den Teufelskreis des Klimawandels. 

Forderung:  Umsetzung naturschutzrelevanter Konzepte und Strategien

Um sich den Herausforderungen zu stellen und dem Artensterben einen Einhalt zu gebieten, fordert der WWF die Politik nun auf, neben der Reduktion des Energieverbrauches und der Treibhausgase auch die Umsetzung bestehender naturschutzrelevanter Konzepte und Strategien, wie die nationale Biodiversitätsstrategie, den Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan und der Klimawandelanpassungsstrategie weiter zu verfolgen. 

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