20.10.2016, 15:29 Uhr

Zentrale Herausforderungen für alpine Winterreisen

Der theALPS Media Summit im ORF Studio 3 bildete den Auftakt der dreitätigen touristischen Fachveranstaltung theALPS 2016, die von 19. bis 21. Oktober in Innsbruck stattfindet. (Foto: AlpNet/Oss)

Im Rahmen von theAlps Media Summit 2016 präsentiert ein Forscherteam die Ergebnisse zur Studie "Winterreisen in die Alpen".

TIROL. Der Verein AlpNet präsentiert die zentralen Herausforderungen für alpine Winterreisen. Unter dem Motto "Winterreisen in die Alpen" werden beim theALPS Media Summit 2016 die Forschungsergebnisse präsentiert. Die großen Herausforderungen sind Verkehr, Klimawandel, Innovation und das Fördern künftiger Wintersport-Fans.

Herausbildung künftiger Wintersport-Fans

Schnee und Winter sind für den Tourismus entscheidende Faktoren. Für viele Regionen sind sie sowohl von wirtschaftlicher als auch von sozialer Bedeutung. Ein Drittel der touristischen Wertschöpfung fällt auf die Wintermonate. Die durchschnittlichen Winter-Tagesausgaben sind rund 30 Prozent höher als die Sommerausgaben. Neben diesem wirtschaftlichen Kriterium spielt der Winter bzw. der Schnee auch eine soziale Rolle: Schnee ist ein zentraler Erlebnisfaktor: Bewegung, aktive Erholung in winterlicher Atmosphäre und frischer Luft bringen positive Erlebnisse für die Urlauber. Nun muss für künftige Generationen an Wintersport-Enthusiasten gesorgt werden.

Winterverkehr im Zeichen des Klimawandels

Eine der großen Herausforderungen ist der motorisierte Individualverkehr während der Wintermonate. Hier braucht es innovative Mobilitätslösungen. Auch soziale Nachhaltigkeit von Winterreisen spielt eine wichtige Rolle, beispielsweise Winterwandern, Skilanglauf, Schlittenfahren und regelmäßiges Skifahren. Diese Freizeitaktivitäten fördern die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden.

Anpassung der Angebote an den Klimawandel

Auch im Alpenraum hat sich das Klima verändert und verändert sich weiterhin. Es ist nicht vorhersagbar, wie sich die standortbezogenen Wintersportrahmenbedingungen wie Temperatur, Niederschlag und Schneedeckendauer entwickeln werden. Aus diesem Grund sind ergänzende Angebote notwendig. Gefragt sind Innovation, Ausbau der Infrastruktur, bessere Dienstleistungen, Investitionen in die Qualität von Winterreisen, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.

Der Verein AlpNet

Der Verein AlpNet ist ein Verein zur Förderung des Alpentourismus. Er vereinigt die Tourismusregionen aus Frankreich, der Schweiz, Italien und Österreich. Zunächst arbeiteten die Gebiete in einem losen Interessenverbund zusammen, bis die Tourismusregionen Graubünden, Rhone-Alpes, Südtirol, Tirol, Trentino und Wallis sich 2012 im Rahmen von theAlps 2012 in Innsbruck zum Verein AlpNet zusammen schlossen. Gemeinsam veranstalten sie die alpenübergreifende Tourismusfachveranstaltung theAlps. Diese findet vom 19. bis 21. Oktober in Innsbruck statt.
Weitere Informationen unter: AlpNet
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