22.05.2017, 15:48 Uhr

Zusammenarbeit für den öffentlichen Verkehr wird verstärkt

Nach der Vertragsunterzeichnung von li: LHStvin Ingrid Felipe, Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, LH Günther Platter und Vize-Bürgermeisterin Sonja Pitscheider. (Foto: Land Tirol/Ennemoser)

Mittels eines Vertrags wird nun die Zusammenarbeit beim öffentlichen Verkehr zwischen dem Land Tirol und Innsbruck verbessert.

TIROL. Am 22. Mai 2017 trafen sich Landeshauptmann Günther Platter, Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider und Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe zur Vertragsunterzeichnung. Mit diesem neuen Vertrag soll die Zusammenarbeit im Bereich des öffentlichen Verkehrs verbessert und für die KundInnen vereinfacht werden.

Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land

Die Zusammenarbeit im Bereich öffentliche Verkehrsmittel mit der Stadt Innsbruck brachte deutliche Verbesserungen für PendlerInnen in Tirol. Mit nochmals elf Millionen Euro im Jahr soll das Angebot mit dem neuen Ticket gestärkt werden, so Günther Platter. Neben den Vorteilen für die PendlerInnen steigert das Ticket auch die Lebensqualität in Innsbruck, so Christine Oppitz-Plörer und und Sonja Pitscheider. Durch diese Zusammenarbeit wurden das neue Tirolticket und das Regioticket erst möglich.

Vertragsinhalt

  • leistungsfähiger Öffi-Verkehr,
  • die Stärkung von Umwelt- und Klimaschutz,
  • die Steigerung des Anteils von Öffi-NutzerInnen,
  • die Optimierung des Liniennetzes
  • ein abgestimmtes und gemeinsames Vorgehen in allen Fragen, das auch die langfristige Planung von Finanzierungsfragen beinhaltet.
  • Weitere Kooperation im Bereich der Tarif- und Linienplanung
  • Koordination der gemeinsamen Pläne in der Steuerungsgruppe Stabstelle öffentlicher Verkehr

Gemeinsames Bemühen steht im Vordergrund

Die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur durch VVT (Verkehrsverbund Tirol) und IVB (Innsbrucker Verkehrsbetriebe), ist ebenso festgeschrieben wie das gemeinsame Bemühen um die Regionalbahn, die zum neuen Herzstück des öffentlichen Verkehrs in der Landeshauptstadt und in den angrenzenden Gemeinden Rum und Völs werden soll.
Innsbruck ist nach Wien jene Stadt in Österreich, in der die meisten Wege ohne Auto zurückgelegt werden.
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