20.05.2016, 13:14 Uhr

21. Mai - Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung

Integrationslandesrätin Christine Baur anlässlich des Tages der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung. (Foto: Grüne Tirol)
TIROL. „Eine Kultur lebt davon, dass sie sich verändert und nicht statisch gleich bleibt. Seit jeher gab es Einflüsse von außen, die mitbestimmend waren für die Weiterentwicklung einer kulturellen Identität“, betont Integrationslandesrätin Christine Baur anlässlich des morgen, dem 21. Mai stattfindenden Welttags der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung.

Es geht um Wertschätzung nicht um Aufgabe der eigenen Kultur

Beim Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung stehen die positiven Aspekte der anderen Kultur im Vordergrund. Es geht darum sie zu akzeptieren und wertzuschätzen. Es geht darum, dadurch seine eigene Denk- und Handlungsweise zu erweitern. Es geht nicht darum, die eigene Kultur aufzugeben. „Traditionen, Dialekte und Bräuche sind etwas sehr Wertvolles und sollen gehegt und gepflegt werden. Gleichzeitig ist das Sich-Öffnen für etwas Neues eine spannende und bereichernde Herausforderung“, so LRin Christine Baur.

Kulturelle Vielfalt begegnet uns überall und hat zahlreiche Ausprägungen: Herkunft, Erziehung, sexuelle Orientierung, Erfahrungen, religiöse Glaubensmuster und verschiedene Lebensstile. Sie alle prägen die jeweilige kulturelle Identität.

Universelle Werte wie Menschenrechte und Grundfreiheiten

Bei aller kultureller Vielfalt müssten die universellen Werte wie Menschenrechte und Grundfreiheiten über allem stehen. Nur so kann auch kulturelle Vielfalt gelebt werden. „Das gilt für den Minderheitenschutz genauso wie für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau“, ist LRin Christine Baur überzeugt.

Die Integrationsmaßnahmen des Landes zielen daher auch auf die Vermittlung dieser universellen Werte und das gegenseitige vertiefte Verständnis für kulturelle Verschiedenheiten ab. Um Mitmenschen in ihrer kulturellen Vielfalt zu schätzen und anzuerkennen brauche es in erster Linie den intensiven Dialog, so LRin Baur abschließend.

Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung

  • ... wurde von der UNESCO ins Leben gerufen
  • wird seit 2002 gefeiert
  • Mit diesem Tag soll das öffentliche Bewusstsein für kulturelle Vielfalt gestärkt werden.
  • Die Werte kultureller Vielfalt sollen verständlich gemacht werden.
  • Der Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung soll auch auf den Zusammenhang zwischen Kultur und Entwicklung aufmerksam machen.
  • Der Welttag beruft sich auf die "Allgemeine Erklärung zur kulturellen Vielfalt der UNESCO von 2001."
  • Dieses UNESCO-Übereinkommen sichert den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen.
  • Das Übereinkommen schafft eine völkerrechtlich verbindliche Grundlage für das Recht aller Staaten auf eigenständige Kulturpolitik.
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