03.01.2018, 09:44 Uhr

Alpentransitbörse: Die Lösung zur Lkw-Obergrenze

Eine Alpentransitbörse soll Abhilfe schaffen, wenn es nach den Grünen Tirol geht. (Foto: pixabay.com)

Auch im Jahr 2018 wird das Projekt der Blockabfertigung für Lkws in Kufstein Nord weitergeführt. Rückendeckung bekommt diese Maßnahme nun von der EU-Kommissarin Violeta Bulc. Besonders erfreut darüber ist Grüne Verkehrssprecher Hermann Weratschnig.

TIROL. Weratschnig sieht sich durch die Befürwortung der EU-Kommissarin bestärkt. Er möchte die jetzige "Notwehrmaßnahme" ausbauen, bis hin zu einer Halbierung des Transits, für die Gesundheit der TirolerInnen. Das Ziel ist eine Lkw-Obergrenze von 1 Millionen Fahrten. 

Alpentransitbörse

Wenn es nach den Grünen geht, soll ein System eingeführt werden, in dem Lkw Durchfahrtsrechten wie auf einer Börse gehandelt werden: die Alpentransitbörse. Um ein derart experimentelles Projekt allerdings umzusetzen, bedarf es der vollen Unterstützung des Bundes. Allerdings wird es wohl mit der momentanen schwarz-blauen Regierung schwierig, da diese selbst den Lufthunderter in Frage stellte. 
Bis Maßnahmen wie die Alpentransitbörse umgesetzt werden, muss sich Verkehrsminister Hofer beweisen, so die Grünen Tirol. Er müsse nicht auf das neue System warten, sondern lediglich folgendes umsetzen: Absetzten des Dieselprivilegs, eine höhere Brennermaut, eine höhere Maut für das Unterinntal und zusätzliche Anreize für die Verlegung von der Straße auf die Schiene. Dies ist der sogenannte 4-Punkte-Plan, den die Grünen Tirol bis zur Lkw-Obergrenze verfolgen wollen. 

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