24.08.2016, 10:01 Uhr

Bundes-Start-up-Förderungen für junge Unternehmen

Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Unsere Forderung nach einem Beteiligungsfreibetrag bleibt weiter aufrecht.“ (Foto: Land Tirol)

Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf begrüßt die neue Bundes-Start-up-Förderung. Mit der Förderung soll es zu rund 50.000 Firmenneugründungen in Tirol kommen.

TIROL. Bei der diesjährigen WirtschaftsreferentInnen-Konferenz in Innsbruck hat Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf einen Beteiligungsfreibetrag für Investoren bei Start-ups vorgeschlagen.

Einführung einer Risikokapitalprämie

Die Einführung einer Risikokapitalprämie kostet das Land Tirol geschätzt rund 15 Millionen Euro im Jahr. „Mit der Risikokapitalprämie zur Förderung von Beteiligungen an innovativen Start-ups und dem Programm zur Förderung von Lohnnebenkosten können junge, innovative Start-ups noch besser unterstützt werden“, so LRin Patrizia Zoller-Frischauf.
Mit der Risikokapitalprämie sollen - wie mit dem Beteiligungsfreibetrag für Investoren - Investoren ermutigt werden, zu investieren. Die Forderung nach dem Beteiligungsfreibetrag bleibt weiter aufrecht.

Risikokapitalprämie soll 50.000 Neugründungen bringen

Mit dem zusätzlichen Geld soll der Tiroler Wirtschaftsstandort weiter verbessert werden. Durch zahlreiche Neugründungen werden neue Jobs geschaffen. Wirtschaftsstaatssekretär Harald Mahrer erwartet bis zum Jahr 2020 50.000 neue Firmengründungen.

Informationen zur Risikokapitalprämie

Unterstützt werden kumulierte Investitionsbeträge bis maximal 250.000 Euro pro Jahr. 20 Prozent des Beteiligungsbetrags werden an Investoren rückerstattet. Die Einreichung erfolgt online über den aws-Fördermanager. Bezugsfähig sind natürliche und juristische Personen mit Ausnahme von Fonds. Als Beteiligungen gelten Investitionen in das Eigenkapital. Die Maßnahme gilt befristet für drei Jahre und wird vor ihrem Auslaufen evaluiert. Die Programmabwicklung erfolgt durch die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws).

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