26.01.2018, 12:03 Uhr

Die Grünen eröffnen den Wahlkampf

Grüne Tirol: Wir kämpfen für die Umwelt und ein leistbares Leben für alle Menschen in Tirol! Bist dabei? (Foto: Grüne Tirol)

„Wir kämpfen für die Umwelt und ein leistbares Leben für alle Menschen in Tirol! Bist dabei?“ - das ist die Kernbotschaft des Wahlkampfs der Tiroler Grünen.

TIROL. Am 24.01. starteten die Grünen Tirol ihren Wahlkampf. Spitzenkandidatin ist Ingrid Felipe. Das Wahlprogramm umfasst 436 konkrete Punkte bzw. Forderungen.

Kernthema bleibt die Umweltpolitik

Die Tiroler Grünen setzen im Wahlkampf auf bodenständige und leidenschaftliche Botschaften - Umfeltfighter, Transit halbieren, Tirol nicht zubetonieren. Im Mittelpunkt stehen das bereits erreichte und viele neue Vorhaben. Diese Vorhaben und gezielten Forderungen sind das Resultat eines fast einjährigen Arbeitsprozesses. „Für die Menschen in diesem Land arbeiten, die Probleme bestmöglich lösen und Perspektiven schaffen - das ist unser Auftrag und unser Anspruch, den wir mit voller Kraft anpacken und mit ganzem Herzen ausfüllen“, so der Listenzweite Gebi Mair.

Wahlkampfziele der Grünen Tirols - Lösungen der Grünen

Die Wahlkampfziele der Grünen Tirols liegt vor allem im Bereich der Umwelt. Kernthemen sind dabei:
  • Schutzgebiete in Tirol ausweiten,
  • Natura 2000 inklusive Piz Val Gronda ausweisen,
  • ein langfristiges, neues Seilbahn- und Skigebietsprogramm,
  • die Vollerschließung von Ötztal-Pitztal verhindern,
  • Einführen einer ökosozialen Steuerabgabe
  • höhere Bestrafung bei Umweltvergehen

Im Kampf gegen die Transitbelastung waren die Grünen die letzten fünf Jahre federführend: Tempo 100 und Sektorales Fahrverbot konnten in Tirol eingeführt werden. Weiterer Einsatz in folgenden Bereichen steht am Programm.
Für die Verringerung des Transits auf die Hälfte:
  • Aus des Dieselprivilegs
  • Anhebung der Lkw-Maut
  • Weiterer Ausbau der Rollenden Landstraße

Beim Bodenverbrauch in Tirol gibt es großen Handlungsbedarf, so Gebi Mair. Das brachiale Zubetonieren müsse ein Ende haben. Die Naherholungsgebiete für die TirolerInnen müssten erhalten bleiben. Dies soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
  • neue Vertragsraumordnung mit strengen Regeln
  • überörtliche Raumordnung gegenüber den Gemeinden soll gestärkt werden
  • Maßnahmen gegen die Baulandhortung
  • restriktive Regeln für Einkaufszentren
  • keine weiteren Neuerschließungen von Skigebieten

Wohnraum muss gerade in Ballungsräumen leistbarer werden. Dies soll durch Bodenmobilisierungsmaßnahmen erreicht werden. „Das Leben in Tirol ist zu teuer. Das muss sich ändern. Mit dem günstigen Öffi-Ticket für alle haben wir die erste Station erreicht. Der nächste Halt muss lauten: Leistbares Wohnen“, so Ingrid Felipe

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