13.02.2017, 10:59 Uhr

Einheitliche Beihilfen für Wohnen gefordert

Elisabeth Blanik: „Einheitliche Beihilfe beim Wohnen scheitert an schwarz-grüner Landesregierung“. (Foto: Brunner Images)

In Tirol dauert es je nach Gemeinde unterschiedlich lange, bis man Anspruch auf Mietzinsbeihilfe hat. Daher fordert die SPÖ Tirol ein Zusammenlegen der Beihilfen fürs Wohnen.

TIROL. Anlässlich der Kritik des Grünen Klubobmannes Gebi Mair am Gemeindeverband in Bezug auf die Mietzinsbeihilfe hält SPÖ-Chefin Elisabeth Blanik fest: „Die Grünen sitzen in der Landesregierung und sollen Problemlösungskompetenz an den Tag legen.“

Einheitliche Regelung für Beihilfen fürs Wohnen

Je nach Gemeinde dauert es unterschiedlich lange bis man Anspruch auf die Mietzinsbeihilfe hat. Aus diesem Grund spricht sich die SPÖ Tirol für eine Zusammenführung von Mietzins-, Annuitäten- und Wohnbeihilfe aus. „Unterschiedliche Zugangskriterien und Beihilfenhöhen gehören abgeschafft. Die Menschen im Land sollen eine einheitliche Förderung bekommen – egal wo sie wohnen. Zudem soll es keine Rolle mehr spielen, ob es sich um eine wohnbaugeförderte oder eine Wohnung am freien Markt handelt“, so Elisabeth Blanik.
Ein diesbezüglicher Antrag wurde bereits 2014 unter dem Titel ‚Mehr Gerechtigkeit beim Wohnen‘ eingebracht. Allerdings wurde der Antrag im Landtag von ÖVP und den Grünen abgelehnt.
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