20.03.2017, 10:52 Uhr

Einigung bei der Finanzierung bei der Ärztearbeitszeit

Die Finanzierung um die Mehrkosten bei den verkürzten Arbeitszeiten von Medizinern konnte gesichert werden. (Foto: pressmaster/panthermedia - Symbolfoto)

Land und Bund konnten sich im Streit um die Finanzierung der Mehrkosten für Ärzte einigen. Land und Bund werden je die Hälfte übernehmen.

TIROL. Im Streit um die Ärztearbeitszeit an der Universitätsklinik Innsbruck ist es zu einer Einigung gekommen. Die entstehenden Mehrkosten werden je zur Hälfte von Land Tirol und Bund getragen.

Teilung der Kosten

Bereits zu Beginn vergangener Woche hat das Land Tirol der Medizinischen Universität Innsbruck zugesagt, dass das Land vorläufig - bis zu einer Einigung mit dem Bund - die Kosten von 3,3 Millionen Euro übernehmen werde. Nun kam es bei Verhandlungen mit Vizekanzler und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner zu einer Einigung: Die eine Hälfte der Mehrkosten übernimmt das Land Tirol, die andere Hälfte übernimmt der Bund. Dadurch bleibt die medizinische Versorgung in Tirol gesichert, so Landeshauptmann Günther Platter.

Medizinische Versorgung wie gewohnt

Durch die Einigung, konnten drohende Unsicherheiten wie Engpässe in der Versorgung, lange Wartezeiten und Probleme bei den Terminen von Operationen vermieden werden, so Günther Platter: "Mit der nunmehr vereinbarten Einigung mit dem Bund können wir unserer Bevölkerung auch für die Zukunft ärztliche Behandlungen und Betreuungen in bester Qualität garantieren.“

Mehrkosten durch weniger Arbeitsstunden

Eine neue Regelung besagt, dass Bundesärzte an der Universitätsklinik Innsbruck nicht länger als 48 Wochenstunden arbeiten dürfen. Dadurch wurde ein Ärzteengpass befürchtet. Aus diesem Grund war eine rasche Lösung notwendig. Diese konnte jetzt zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in Tirol mit Wissenschaftsminister Mitterlehner getroffen werden, so Günther Platter.

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