24.01.2018, 12:35 Uhr

Euregio: Gemeinsam Herausforderung des demographischen Wandels meistern

Bei der heutigen Tagung „Demographischer Wandel in der Europaregion“ im Landhaus in Innsbruck: (v.l.) LR Johannes Tratter, LRin Martha Stocker und Riccardo Salomone (Arbeitsmarktverwaltung Trentino) setzen auf arbeitsmarktpolitische Vernetzung. (Foto: Land Tirol)

Mit den Folgen des demographischen Wandels wird über kurz oder lang auch Tirol konfrontiert sein. Die Menschen werden immer älter und gleichzeitig kommt weniger Nachwuchs in den Industrieländern Westeuropas zur Welt. Eine Internationale Tagung in Innsbruck beschäftigt sich heute konkret mit den Folgen, die auf den Arbeitsmarkt durch den demographischen Wandel zukommen.

TIROL. Expertinnen und Experten aus Tirol, Südtirol und dem Trentino diskutieren, ob der Umbruch im Arbeitsmarkt eine Chance für junge Menschen birgt. Im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel erläutern die Teilnehmer die Herausforderungen und möglichen Chancen der Zukunft. 

Fachliche Vernetzung

Die Euregio Länder setzen bei der Bewältigung der demographischen Probleme auf eine fachliche Vernetzung. Gastgeber LR Johannes Tratter, Südtiroler Ressortkollegin LRin Martha Stocker und der Trentiner Landesrat Alessandro Olivi (vor Ort vertreten durch Professore Riccardo Salomone) sind sich einig, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Euregio viel bewerkstelligen kann. Schon seit 2016 wurde eine Intensivierung der gemeinsamen arbeitsmarktpolitischen Zusammenarbeit beschlossen. 
Arbeitslandesrat Johannes Tratter erläutert zu den Ergebnissen der Tagung: "Wir gewinnen konkrete Erkenntnisse über Angebot und Nachfrage und können entsprechend zielgerichtet in die Ausbildung investieren. Die laufende Fachkräfteoffensive forciert Qualifizierung und duale Ausbildung als wichtige Wettbewerbsvorteile für junge Menschen und die Sicherung des wirtschaftlichen Standorts.“

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