29.01.2018, 00:00 Uhr

FPÖ fordert Arbeitsmarktoffensive für Tirol

Auch wenn wir im letzten Jahr eine leichte Erholung des Arbeitsmarktes verzeichnen konnten, gilt es diesen Trend fortzuführen und vor allem bestehende Arbeitsplätze zu sichern. Bei der Generation 50+ gilt es aktiv Maßnahmen zu setzen, um Arbeitslose wieder in die Arbeitswelt zu integrieren, da diese Gruppe nach wie vor massive Probleme hat Arbeit zu finden. Wirtschaft, Industrie und Tourismus suchen händeringend gut ausgebildetes Fachpersonal, welches sie versuchen mit Arbeitskräften aus dem Ausland, vor allem aus den osteuropäischen Ländern zu kompensieren.

Lehre soll aufgewertet werden

Wir wollen deshalb die Lehre wieder aufwerten und junge Menschen dazu animieren den Mut zum Lehrberuf zu haben. Weiters müssen wir unseren Arbeitsmarkt in jenen Branchen, in denen kein Arbeitermangel besteht, für Menschen aus dem Ausland begrenzen, selektiv also nur diejenigen hereinholen, die einen Mehrwert für die Wirtschaft und in weiterer Folge auch für die Gesellschaft haben und nicht zwangsläufig im Sozialsystem landen.

Arbeitszeit flexibler gestalten

Wir brauchen eine geregelte Zuwanderung in das Finanz- und Arbeitssystem und nicht in unser Sozialsystem. Es soll möglich sein Arbeitnehmer als wichtige Faktoren für den Betriebserfolg auch finanziell am Erfolg der Firma teilhaben zu lassen, gleichzeitig soll auch die Arbeitszeit im Einzelnen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber flexibler gestaltet werden können.

Gerade im Bereich Bildung und Studium muss mehr auf den Bedarf der Wirtschaft geachtet werden, um den Jugendlichen, die vor einer Richtungsentscheidung stehen, beratend zur Seite zu stehen und aufzuzeigen, welche Branchen in Zukunft gefragt sein werden und wo der Bedarf bereits gedeckt ist. Natürlich steht auch hier die Wahlfreiheit im Vordergrund.

Daher garantieren wir als Freiheitliche Partei Tirol:


o Anhebung des Meisters auf Bachelorniveau
o Aufwertung der Lehre
o Bekämpfung von "working poor"
o Berufs- und Bildungsberatung mit Blick auf den Bedarf am Arbeitsmarkt
o Einkommen zum Auskommen - Mindestlohn 1.500 Euro brutto
o Einläuten einer Fachkräfteoffensive
o Keine Toleranz bei Sozialmissbrauch
o Senkung der Arbeitslosigkeit
o Senkung der Lohnnebenkosten
o Tiroler zuerst auf dem Arbeitsmarkt - Vorrang der österreichischen vor ausländischen Arbeitskräften, insbesondere bei landeseigenen und landesnahen Unternehmen (Hypo Bank, Tiwag, Tirol Werbung…)
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Benno Trebo aus Innsbruck | 30.01.2018 | 15:34   Melden
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