21.06.2017, 13:07 Uhr

Innsbrucks vergessene Radfahrer und Fußgänger...

Europa Rad Brücke... ein erster Entwurf von Siggi Larcher...
Innsbruck: Sieglanger |

Am 20. Juni veranstaltete die SPÖ-Wilten gemeinsam mit dem Aktivisten Siggi Larcher vom Sieglanger eine Fahrrad-Demo, um auf die prekäre Situation der Radfahrer und Fußgänger vom Sieglanger, Mentlberg und Klosteranger aufmerksam zu machen.

"Tirol hat 12 bis 13 Prozent Radfahrer-Anteil und gibt für die Radfahrwege 2,5 Millionen Euro aus. Vorarlberg gibt 3 Millionen Euro aus, und hat so den Radfahreranteil auf über 20 Prozent erhöht!", meinte der SPÖ-Landtagsabgeordnete Thomas Pupp auf dem Platz vor der Feuerwehr und Volksschule im Innsbrucker Stadtteil Sieglanger, wo die Fahrrad-Demo endete. Es sei in Tirol noch unheimlich viel zu tun, um das Radfahren zu fördern - und da nicht nur Mega-Events wie den heute beginnenden Crankworx oder die Rad-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Denn abseits solcher Events gibt es z.B. in der Landeshauptstadt Innsbruck Gegenden, die von einer barrierefreien Anbindung an das Innsbrucker Radwegenetz nur träumen können. Und das, obwohl seit 8 Jahren Aktivisten wie Siggi Larcher für eine Lösung kämpfen:

Innsbrucker Europabrücke für Fußgänger und Radfahrer

"Europa Rad Brücke" nannte Siggi seine Idee und fertigte kurzerhand ein Modell an. Als Diskussionsimpuls. Gesehen ist bis jetzt nicht viel! Diese Anregung nahm die SPÖ-Wilten mit der Fahrrad-Demo auf. Und der Zeitpunkt ist denkbar günstig: gleich 3 Wahlen und die Olympiaabstimmung stehen vor der Tür. Der beste Zeitpunkt also, sich an die hohe Politik zu wenden und zu fragen: Sind die Bewohner südlich des Südrings nur Innsbrucker zweiter Klasse???? Wenn man sich die wenig ansehnliche und deutlich in die Jahre gekommene Unterführung zum Mentlberg und Sieglanger ansieht, dann kann man diese Frage wirklich nur mit "JA!" beantworten.

Siggi

Kaum zu glauben, dass es sowas in unserer Tourismus- und Sportstadt heute noch gibt...
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