03.04.2017, 11:06 Uhr

Jugendarbeit im Fokus

LR Johannes Tratter mit Jugendlichen im Gespräch. (Foto: Land Tirol)

Jugendtreffs sind wichtig für die Attraktivität von Gemeinden. Sie binden Jugendliche an die Gemeinden und verhindern eine spätere Abwanderung.

TIROL. In Österreich hat die Jugendarbeit einen hohen Stellenwert in den Gemeinden. Das belegt eine Studie der BOJA (Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit) und dem Österreichischen Gemeindebund. Insgesamt haben sich 183 Gemeinden an der Studie beteiligt.

Jugendarbeit bindet Jugendliche an die Gemeinde

Mit einer guten Jugendarbeit kann es gelingen, die Jugendlichen an die Gemeinde zu binden und so Abwanderung zu verhindern. „Die Zukunft der Jugendlichen in ländlichen Regionen hängt davon ab, inwieweit es den Gemeinden gelingt, den Jugendlichen das Gefühl zu vermitteln, dass sie im sozialen Gefüge der Region ihren Platz haben. Gelingt ihnen das nicht, werden sie früher oder später in einen urbanen Raum abwandern.", so Landesrat Johannes Tratter. Wichtig seien dafür eigene Räumlichkeiten und Sozialarbeiter vor Ort. Allerdings gibt es auch Gemeinden, die zu klein für einen eigenen Jugendtreff sind. Hier besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Gemeinden zu vernetzen und gemeinsame Jugendtreffs anzubieten. "Das wäre aus Sicht des Landes sicher unterstützenswert“, sagt Johannes Tratter.

Stärkung der Jugendlichen

Von einer Jugendarbeit in Jugendtreffs profitieren aber nicht nur die Gemeinden selbst, auch für die Jugendlichen selbst sind dies wichtige Anlaufstellen. Diese Jugendarbeit außerhalb der Schule und Familie hilft dabei, Jugendliche zu fördern und zu stärken. "Sie bietet insbesondere jungen Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, Halt und Unterstützung und begleitet sie ein Stück ihres Lebens in ihre Zukunft.“, so Johannes Tratter.
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